Erinnerung auf die Sprünge geholfen

Erika Keil, Regina Vanness und Klaus Dehnicke waren begeistert von diesem Ausflug in die Vergangenheit. (Foto: Ramona Löwenberg)
Eisenhüttenstadt. Zu einem Ausflug der besonderen Art kam es dieser Tage für einige Bewohner des Kursana Domizils. Bei einem der letzten Männerstammtische kam das Gespräch auf alte DDR-Zeiten. Die Teilnehmer erinnerten sich an manches, was damals noch ganz anders war. Aber nicht immer kam man schließlich überein. Plötzlich stand der Gedanke im Raum: „Lasst uns das doch überprüfen. Wir brauchen ja nur in das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR zu gehen. Da kriegen wir raus, was im Gedächtnis hängen geblieben ist.“ Gesagt, getan. Am 8.Januar machte sich eine Gruppe von sechs Bewohnern auf den Weg. Obwohl diese Ausstellung sich in Eisenhüttenstadt befindet, war es wie eine Reise in die eigene Vergangenheit. Möbel, Gebrauchsgegenstände, Fahrzeuge, Zeitungen, alles konnte man bestaunen. Regina Vanness (91) entdeckte sogar einige ihrer Zeitdokumente wie den Mitgliedsausweis vom DFD (Demokratischer Frauenbund Deutschlands) und Auszeichnungen beim Rundgang wieder, die sie vor Jahren zur Verfügung gestellt hatte. Und alle waren begeistert und stellten fest, dass mancher schon verschwommenen Erinnerung auf die Sprünge geholfen wurde. Das hat allen viel Spaß gemacht und bot jede Menge Stoff für Gespräche nach der Rückkehr ins Domizil. Schon im Februar wird die nächste Besuchergruppe dieses besondere Museum besuchen.
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