Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut übernimmt Tabellenführung

Tabellenführer der Bayernliga: HG Landshut-Eichenau
 
leichtester Heber: Sebastian Gigglberger
Die Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut hat im fränkischen Kitzingen ihre Siegesserie erfolgreich fortgesetzt. Obwohl das Team nicht in ihrer stärksten Aufstellung antrat, ließen sie ihrem Gegner vom KSV Kitzingen keine Chance. Am Ende des Abends waren die sieben Heberinnen und Heber zudem die einzige Mannschaft in der Bayernliga die über 400 Punkte erzielten und sind nun verdient auf dem ersten Tabellenplatz.
Aus Sicht der Eichenauer traten Katja Seitle, Jean Hoffmann und Konstantin Konstantinov an. Georg Sinl pausierten aus beruflichen Gründen. Von der TG Landshut waren Stephan Weindich und Sebastian Giglberger, sowie Alexander Weindlich und Josef Zamecnik am Start. Wobei Alexander nur im Reißen und Josef nur im Stoßen antraten. Nach dem Reißen lag die Hebergemeinschaft bereits mit 61,1 Punkten in Führung und diesen Vorsprung bauten sie im Stoßen auf 107,6 Punkte aus.
Als erste betrat Jean Hoffmann die Wettkampfbühne. Von einer Erkältung noch leicht beeinträchtigt gelangen ihr fünf Versuche. Im Reißen freute sie sich über geschaffte 58 kg. Im Stoßen brachte Hoffmann zwei Versuche gültig in die Wertung. Mit geschafften 72 kg gingen erstmals 66 Punkte auf das Mannschaftskonto. Teamkollegin, Katja Seittle hatte am vorangegangenen Wochenende den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften mit sehr guten 73 kg im Reißen und 90 kg im Stoßen erreicht. Wie ihre Mitstreiterin zeigte sie fünf gültige Versuche. Nach ihrer Anfangslast im Reißen mit 63 kg ließ sie noch gültige 67 kg folgen, ihr letzter Versuch an 70 kg scheiterte knapp. Das Stoßen begann Seitle mit 83 kg, diesem gültigen Versuch ließ sie beinahe mühelos 86 und 88 kg folgen. Sie steuerte den Tagesbestwert von 83 Punkte dem Mannschaftskonto bei. Als nächster Heber betrat Sebastian Giglberger die Wettkampfbühne. Er begann das Reißen mit einem gültigen Versuch an 75 kg. Auch die danach aufgelegten 80 kg gelangen dem mit knapp 60 kg leichtesten Heber der Veranstaltung. Erst sein letzter Versuch an 82 kg wollte an diesem Abend noch nicht gelingen. Im Stoßen begann er mit gültigen 90 kg. Die Steigerung auf 95 kg wollte ihm dann leider zweimal nicht gelingen. Das Mannschaftsergebnis stieg um weitere 66 Punkte. Als nächster Heber war Stephan Weindich an der Reihe, er zeigte einmal mehr eine mustergültige Vorstellung. Er verbuchte drei gültige Reißversuche und freute sich über gelungene 92 kg in dieser Disziplin. Der knapp 64,6 kg leichte Heber brachte im Stoßen ebenfalls drei gültige Versuche in die Wertung. Mit beachtlichen 107 kg stieg das Mannschaftskonto um 81 Punkte. Nun war Konstantin Konstantinov an der Reihe. Er strapazierte mit einem ungültigen ersten Versuch im Reißen die Nerven seiner Betreuer. Die Hantel wurde ihm nochmals mit 90 kg bereit gelegt. Im zweiten Versuch gelang ihm dann auch diese Last. Leider wollten aber auch die danach aufgesteckten 95 kg nicht gelingen. Für seinen ersten Stoßversuch ließ Konstantinov 110 kg auflegen, diese Last gelang dem Eichenauer tadellos. Das Trainerteam steigerte daher auf 115 kg. Der Versuch glückte. Da die Hebergemeinschaft zu diesem Zeitpunkt bereits uneinholbar vorne lag, verzichtete Konstantinov auf seinen letzten Versuch. Er steuerte 57 Punkte zum Gesamtergebnis bei. Als letzter Reißer, betrat Alexande Weindich die Wettkampfbühne. Nach gültigen 95 kg ließ er gute 100 kg folgen, auch er verzichtete auf seinen letzten Versuch. Für ihn trat im Stoßen Josef Zamecnik an. Er begann das Stoßen mit sehr lockeren 115 kg und steigerte nach diesem gültigen Versuch um 10 kg. Auch die mit 125 kg beladene Hantel konnte er beinahe mühelos in die Höhe stemmen. Erneut steigerte der mit 49 Jahren älteste Heber der Veranstaltung um 10 kg. Unter den Anfeuerungsrufen seines Teams konnte er die Last von 135 kg gültig stoßen. Das Mannschaftskoto stieg aufgrund der Leistungen von Alexander Weindich und Josef Zamecnik letztmalig um 49,6 Punkte zum Gesamtergebnis von 402,6 Punkten.
Die Hebergemeinschaft konnte so ihren Vorsprung aus dem Reißen weiter ausbauen und gewann auch das Stoßen. Der Gesamtsieg der Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut war folglich nie gefährdet. Am Ende freute sich die Hebergemeinschaft über einen besonders fairen Gegner und einen schönen Wettkampf. Jubelrufe ertönten als man erfuhr, dass man als einzige Mannschaft des Bayernligaabends über die 400 Punktemarke kam und somit dem Erzrivalen vom ESV München-Neuaubing die Tabellenführung abnahm.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.