Erster Heimsieg für die Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut

Die erfolgreiche Hebergemeinschaft: Landshut-Eichenau
Nach dem Auftaktsieg in der Bayernliga am 26.09.2015 ging es für die drittplatzierten der Vorsaison am 17.10.2015 um den ersten Heimsieg in der neuen Saison. Die Gegner vom TSV Waldkirchen hatten bei ihrem ersten Kampf 120,1 Punkte im Reißen und 272,6 Punkte im Stoßen erreicht, die Hebergemeinschaft hingegen 153,0 Punkte im Reißen und 260,0 Punkte im Stoßen. Die Betreuer hatten daher ihre Schützlinge auf einen spannendes Duell vorbereitet. Leider konnten die Gegner jedoch nicht mit ihrer stärksten Aufstellung antreten, so dass die Heber aus Eichenau und Landshut mit ihrem Kontrahenten vom TSV Waldkirchen unerwartet leichtes Spiel hatten.
Dem fachkundigen Landshuter Publikum wurde zwar kein spannender Wettkampf geboten, dafür aber aus Sicht der Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut viele gute Versuche und so konnten sie am Ende sogar ihre Vorjahresbestmarke von 417,5 überbieten.
Aus Sicht der Eichenauer traten Katja Seitle, Jean Hoffmann, Georg Sinl und Konstantin Konstantinov und von der TG Landshut: Stephan Weindich und Sebastian Giglberger an. Nach dem Reißen lag die Hebergemeinschaft bereits mit 67,5 Punkten in Führung und diesen Vorsprung bauten sie im Stoßen auf 123,0 Punkte aus.
Als erste betrat Jean Hoffmann die Wettkampfbühne. Nach gültigen 54 kg im Reißen gelangen ihr auch noch 57 kg erst die letzte Steigerung auf 60 kg misslang. Auch Im Stoßen brachte Hoffmann zwei Versuche gültig in die Wertung und freute sich über geschaffte 74 kg und 69 Punkte für das Mannschaftskonto. Teamkollegin, Katja Seittle, die sich derzeit auf die Deutschen Meisterschaften vorbereitet, zeigte eine tadellose Vorstellung und somit sechs gültige Versuche . Nach ihrer Anfangslast im Reißen mit 63 kg ließ sie zwei weitere gültige Versuche folgen. Sie verbuchte am Ende 69 kg im Reißen. Das Stoßen begann Seitle mit 83 kg, diesem gültigen Versuch ließ sie beinahe mühelos 87 und 90 kg folgen. Sie steuerte den Tagesbestwert von 87 Punkte bei. Als nächster Heber betrat Sebastian Giglberger die Wettkampfbühne. Er begann das Reißen leider etwas nervös mit einem ungültigen Versuch an 75 kg. Dieses Missgeschick konnte er aber im zweiten Versuch ausbessern und brachte dann auch noch 80 kg gültig in die Wertung. Im Stoßen begann er mit gültigen 90 kg. Der zweite Versuch an 95 kg misslang ihm leider, er konnte ihn aber im dritten und letzten Versuch ausbessern. Das Mannschaftsergebnis stieg um weitere 69 Punkte. Als nächster Heber war Stephan Weindich an der Reihe, er zeigte drei gültige Reißversuche und verbuchte 87 kg in dieser Disziplin. Der knapp 64 kg leichte Heber brachte im Stoßen beachtliche 103 kg in die Wertung. Das Mannschaftskonto stieg folglich um 75 Punkte. Nun war Georg Sinl an der Reihe. Nach gerissenen 85 kg im ersten Versuch, wurde die Hantel mit 90 kg beladen. Dieses Gewicht gelang ihm leider erst im letzten Versuch. Für seinen ersten Stoßversuch ließ Sinl 110 kg auflegen, diese Last gelang dem Eichenauer beinahe mühelos. Trainer Joachim Ruess steigerte daher für Sinl um 5 kg auf 115 kg. Hier tat sich Sinl schon etwas schwerer, aber der Versuch glückte. Erst die letzte Last von 117 kg war an diesem Abend für Sinl zu schwer, von ihm gingen hervorragende 69 Punkte auf das Punktekonto. Mannschaftsoldie, Konstantin Konstantinov, betrat als letzter Heber der Hebergemeinschaft die Wettkampfbühne. Leider gelang ihm lediglich sein erster Reißversuch an 88 kg, die weitere Steigerung auf 92 kg misslang ihm zweimal. Wie sein Teamkollege begann er das Stoßen mit 110 kg und ließ weitere gültige 115 kg folgen. Für seinen letzten Versuch wurde die Hantel mit 121 kg beladen. Unter den Anfeuerungsrufen des Publikums konnte er die Last umsetzten und kämpfte sich aus der Hocke, leider war dann aber die Luft raus und der Ausstoß wollte nicht mehr gelingen. Das Mannschaftskoto stieg letztmalig um 55 Punkte zum Gesamtergebnis von 422 Punkten.
Die Hebergemeinschaft konnte so ihren Vorsprung aus dem Reißen weiter ausbauen und gewann auch das Stoßen. Der Gesamtsieg der Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut war folglich nie gefährdet. Am Ende freute sich die Hebergemeinschaft über eine neue Saisonbestleistung und die Trainer waren sich sicher: „da ist noch mehr drin!“.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.