Erste Niederlage für die Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut

Trotz Niederlage ein starkes Team: HG Landshut-Eichenau
 
Punktbester Mann: Stephan Weindich
Am vergangenen Samstag (05.12.15) traten die bisher ungeschlagenen Tabellenführer der Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut beim Erzrivalen dem ESV München-Neuaubing an. Gegen den Tabellenzweiten wollten sie im Derby alle Kräfte mobilisieren und einen starken Auftritt hinlegen. Der Truppe aus Ober- und Niederbayern gelang manch guter Versuch, am Ende siegten nach einem fairen Wettkampf aber doch die Münchner Kontrahenten.
Aus Sicht der Eichenauer traten Katja Seitle, Georg Sinl und Konstantin Konstantinov an. Von der TG Landshut waren die Brüder Stephan und Alexander Weindich, Sebastian Giglberger sowie Josef Zamecnik Alexander angereist. Nach dem Reißen lag die Hebergemeinschaft erstmals in dieser Saison mit 54,6 Punkten im Rückstand. Den Vorsprung der Gastgeber konnten sie leider auch im Stoßen nicht mehr wettmachen.
Als erste betrat Katja Seitle die Wettkampfbühne. Nach ihrer geschafften Anfangslast von 63 kg wurde das Hantelgewicht auf 68 kg erhöht. Leider misslang ihr diese Last, wie auch die weitere Steigerung auf 70 kg ganz knapp. Im Stoßen zeigte Seitle dafür eine mustergültige Vorstellung und freute sich über drei gültige Versuche und gehobene 88 kg. Erstmals gingen 77 Punkte auf das Mannschaftskonto. Teamkollege, Konstantin Konstantinov, war nun an der Reihe. Er stieg mit gültigen 70 kg in das Wettkampfgeschehen ein und brachte auch die danach aufgelegten 80 kg gültig zur Hochstrecke. Erst die 90 kg im dritten Versuch waren an diesem Abend noch zu schwer. Das Stoßen begann Konstantinov 112 kg diese, wie auch die danach aufgelegten 117 und 121 kg, gelangen dem Eichenauer. Er steuerte so 50 Punkte dem Mannschaftskonto bei. Als nächster Heber betrat Sebastian Giglberger die Wettkampfbühne. Er begann das Reißen mit einem gültigen Versuch an 78 kg. Die danach aufgelegten 82 kg gelangen dem Landshuter Leichtgewicht ebenso. An seiner letzten Last von 85 kg scheiterte er dann jedoch. Die für ihn im Stoßen mit 90 kg beladene Hantel war für den 61 kg leichten Heber kein Problem. Er steigerte vorsichtig um 3 kg für seinen zweiten Versuch. Hier tat er sich schon deutlich schwerer. Nachdem die 93 kg gültig in der Wertung waren verzichtete Giglberger auf seinen letzten Stoßversuch. Erstmals in dieser Saison schaffte Giglberger 71 Punkte und freute sich darüber sehr. Nun war Georg Sinl an der Reihe. Ihm wollte im Reißen leider nur sein erster Versuch an 85 kg gültig gelingen. Die im Training vorbereiteten 90 kg klappten an diesem Abend einfach nicht. Nach leichten 105 kg im Stoßen, ließ er ebenso gültige 110 kg folgen. Erst seine letzte Hantellast von 113 kg bezwang der ehrgeizige Sportler leider nicht. Um sehr gute 65 Punkte stieg dank Sinls Leistung das Mannschaftsergebnis. Auch der sonst so souveräne Heber Stephan Weindich konnte nicht alle Versuche gültig gestalten. Nach bezwungenen 88 kg und 92 kg scheiterte er in seinem letzten Reißversuch an der neuen Saisonbestleistung von 95 kg. Im Stoßen hingegen klappte dann wieder jeder Versuch. Mit bewältigten 108 kg war er dieses Mal sogar der Punktbester der Hebergemeinschaft. Als letzter Mann der Riege war Alexander Weindich an der Reihe. Leider gelang ihm nur sein erster Reißversuch an 96 kg. Die weitere Steigerung auf 101 kg war für den Landshuter nicht mehr möglich. Für ihn trat im Stoßen Mannschaftsoldie Josef Zamecnik an. Der mit 49 Jahren älteste Heber der Veranstaltung begann das Stoßen mit sehr lockeren 130 kg und steigerte nach diesem gültigen Versuch auf 140 kg. Erst seine letzte Last von 150 kg wollte ihm nicht mehr gültig gelingen. Das Mannschaftskoto stieg aufgrund der Leistungen von Alexander Weindich und Josef Zamecnik letztmalig um 56 Punkte zum Gesamtergebnis von 401,0 Punkten.
Die Hebergemeinschaft konnte ihren Rückstand aus dem Reißen leider auch im Stoßen nicht mehr aufholen und so ging auch der Stoßpunkt sehr eindeutig an die Münchner Heberfreunde. Der Gesamtsieg des ESV München-Neuaubing war im ganzen Wettkampfverlauf nicht gefährdet und ging mit 508,2 zu 401,0 Punkten klar an die Ausrichter des Wettkampfes. Die Hebergemeinschaft Eichenau-Landshut war am Ende trotzdem zufrieden mit ihrer Leistung. Trotz sehr vieler ungültiger Versuche hatte man wieder die 400 Punkte geknackt und eine starke Teamleistung gezeigt. Als Tabellenzweite geht man nun verdient in die Weihnachtspause und es ist geplant im neuen Jahr nochmal einen Mannschaftsrekord aufzustellen.
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