2 Vizetitel für Jugendheber

Stolzer Trainer mit seinen Schützlingen
 
2 deutsche Vizemeister: Lukas Müller & Jannick Bergmann
Die Neckartalgemeinde Obrigheim war in diesem Jahr Austragungsort der deutschen Schülermeisterschaften der Jahrgänge 2000/201/2002. Die Obrigheimer Gewichtheber waren hierbei Gastgeber für insgesamt 17 Nachwuchsathleten/innen aus 57 Vereinen, diese hatten sich im Vorfeld qualifiziert. Alle mussten dabei einen Fünfkampf, der aus den Gewichtheberdisziplinen: Reißen und Stoßen sowie den athletischen Übungen: Sternlaf, Dreierhopp und Kugelschockwurf bestand, absolvieren. Für den Eichenauer SV waren Lukas Müller und Jannick Bergmann samt Trainer Konstantin Konstantinov angereist. Eröffnet wurde die Veranstaltung bereits am Freitag durch den Bundesjugendleiter Carsten Diemer sowie dem Obrigheimer Bürgermeister Achim Walter. Danach begannen die Jungen und Mädchen des Jahrgangs 2002 die Wettkämpfe.
Erst am Samstagsvormittag waren dann die Eichenauer Nachwuchsheber im Jahrgang 2001 an der Reihe. Konstantin Konstantinov hatte seine Schützlinge bestens auf das Turnier vorbereitet und so freuten sich am Ende alle über sehr gute Leistungen, hervorragende Platzierungen und besonders über die vielen neuen Bestleistungen.
Lukas Müller betrat in der Altersklasse der 14jährigen in der Klasse Halbschwer die Wettkampfbühne. In der 11köpfigen Konkurrenz aus ganz Deutschland behauptete er sich tapfer. Er führte, dank sehr guter Technikpunkte, sogar nach dem Reißen das Feld an. Mit geschafften 82 kg freute er sich zudem über eine neue persönliche Bestleistung. Im Stoßen allerdings hatte sein Gegner vom AC Suhl, Florian Max, klar das Sagen, denn er schaffte 107 kg. Lukas jubeltet aber trotzdem über bewältigte 96 kg, was für ihn wiederum eine neue Bestmarke bedeutete. Auch in den folgenden Leichtathletikdisziplinen hatte sein Konkurrent immer einen Hauch bessere Leistungen. Lukas sammelte aber auch hier wertvolle Punkte und konnte sich von seinem hartnäckigen nachfolgenden Verfolger absetzen. Lukas sprintete im Sternlauf 12 Sekunden, die Kugel warf er im Kugelschockwurf auf 12,7 Meter, im Dreierhopp sprang letztlich 7,78 m weit. Mit insgesamt 594,08 Punkten schrammte Lukas nur knapp an der 600ter Marke vorbei und holte wurde unter den 11 Konkurrenten mit einem Abstand von nur 27,84 Punkten zum Erstplatzierten Max Florian und 12,37 Punkten zum Drittplatzierten aus Eberswalde (Jannes Wendlandt) strahlender Deutscher Vizemeister.
Besonders stolz war Trainer Konstantin Konstantinov auch auf seinen zweiten Starter, Jannick Bergmann. Auch er startete, wie sein Teamkollege, im Jahrgang 2001. Allerdings kämpfte Bergmann in der Gewichtsklasse der Mittelschweren Athleten. Genau wie Lukas Müller hatte es Jannick Bergmann mit 10 weiteren Mitstreitern zu tun. Drei gültige Versuche im Reißen und neue persönliche Bestleistung an 50 kg, bedeuteten nach der ersten Disziplin Platz 2. Im Stoßen wuchs der knapp 57 kg leichte Heber dann über sich hinaus. Dank sehr guter Punktewertung und geschafften 70 kg bewältigte er zwar nicht die höchste Last seiner Klasse, dafür erkämpfte er aber die meisten Punkte. Mit 270,5 Punkten lag Nikita Drechsel vom Chemnitzer AC nach dem Gewichtheben zwar um 20,9 Punkte vor dem Eichenauer, seinen Verfolger, Tobias Schemel vom 1. AC Weiden, hatte Bergmann aber mit 224,1 Punkte klar hinter sich platziert. Beim Sternlauf war Jannick hinter dem Chemnitzer zweitbester Läufer. Er sprintete den Medizinballparcour in 11,8 Sekunden. Beim Kugelschockwurf patzte der Eichenauer. Die Kugel wollte ihm nicht weiter als 9,11m weit fliegen, dies war leider nur die 6 beste Wertung des Starterfelds. Dafür sprang Jannick dann im Dreierhopp wieder mit 7,65 m weit genug. In der gut besetzten Gewichtsklasse erkämpfte sich das Eichenauer Hebertalent etwas unerwartet dafür umso umjubelter den 2. Platz. An den Deutschen Meister, Nikita Drechsel (583,36 Punkte), war aus Eichenauer Sicht kein Herankommen, dafür verbuchte Jannick Bergmann mit 537,82 Punkten neue Bestleistungen im Reißen und Stoßen und gewann den Vizetitel mit einem Abstand von 24,61 Punkten zum Drittplatzierten, Tobias Schemel.
Trainer Konstantin Konstantinov war mit den gezeigten Leistungen seiner zwei Schützlinge mehr als zufrieden, bestätigten sie doch ihre guten Trainingsergebnisse und konnten im Wettkampf sogar über sich hinaus wachsen. So gönnten sie sich vor der Abreise wohlverdient ein Eis.
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