Eschensterben am Starzelbach: Seine Struktur wird sich ändern, hohe Kosten kommen auf Eichenau zu.

Das Eschensterben verursacht hohe Kosten und wird zur Fällung der Bäume führen

Nachdem der Starzelbach zwischen 1910 und 1917 begradigt und ausgebaut wurde, erhielt der „Interessentenverein“, der für Eichenau alle öffentlichen Angelegenheiten regelte, 1920 ein großes Geschenk: Ca. 600 junge Eschen aus Maisach.
Diese Bäume sind inzwischen gut gewachsen und geben der „Starzelbachgemeinde“ das beliebte Ambiente an der Roggensteiner Allee.

Die aktuellen Meldungen von 2011 sind hier: http://www.merkur-online.de/lokales/olching/eschen...

Seit ca. 1995 und verstärkt seit 2005/2006 gibt es nun in Europa ein Eschensterben, das in Österreich schon gut belegt und untersucht ist. Vergl. Beschreibung mit Bildern bei . . ( http://www.waldwissen.net/themen/waldschutz/pilze_... )


Auch Bayern informiert inzwischen umfassend über die neue Krankheit:
"Unterhalb der abgestorbenen Eschenrinde (im Querschnitt gut sichtbar) ist in den Trieben eine schwach bräunliche bis braunschwarze Holzverfärbung zu beobachten. Im Sommer (etwa ab Mitte Juni) sind plötzlich auftretende Welkeerscheinungen des Eschen-Leittriebes an Jungpflanzen sowie eine Kronenverlichtung und vorzeitiger Blattfall an Altbäumen sehr auffällig. Nach dem Zurücksterben des Leittriebes bzw. der jüngsten Verzweigung folgt meist ein vermehrter Neuaustrieb, welcher zu einer Verbuschung und veränderter Verzweigungsstruktur in der Eschenkrone führt.
Ein fortgeschrittenes Stadium führt zum Absterben ganzer Kronenteile oder der Esche in ihrer Gesamtheit ab." http://www.lwf.bayern.de/waldbewirtschaftung/walds...

Eine Untersuchung der Eichenauer Bäume durch ein spezialisiertes Institut in Göttingen ergab nun, dass auch diese durch den Pilz „Chalara fraxinea“ befallen sind. Dieser wird vorwiegend für das vorzeitige Absterben verantwortlich gemacht, obwohl auch andere Stressfaktoren dazu beitragen, da einzelne junge und widerstandsfähige Bäume sich offensichtlich gegen den Befall wehren können. Die Österreichischen Förstern sind in ihrer Empfehlung knallhart: „Befallene Pflanzen sollten sofort entnommen und entsorgt werden.„ Dies wird für Eichenau nicht machbar sein, aber jedes Jahr werden mehrere Bäume herausgenommen werden müssen und durch jüngere Neuanpflanzungen anderer Arten ersetzt werden müssen. Wollte man den Stress im Wurzelbereich durch Teerbelag und Streusalz verringern, so wären weitere tiefgreifende und teure Maßnahmen nötig.
„Ursachen und postulierte Entwicklung der Krankheit“: Ich kann empfehlen, den Artikel nachzulesen: http://www.waldwissen.net/themen/waldschutz/pilze_...


Auf Postkarten wurde von Anfang an mit dem Starzelbach für Eichenau geworben.

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