Emmeringer Tagblatt, Dienstag, 24. November 2009, 40 Meter Funkmast im Landschaftsschutzgebiet
Eichenau: emmeringer leite | Es ist schon wirklich ärgerlich, wenn man Informationen zum geplanten Funkmast auf der Emmeringer Leite, nur aus dem Emmeringer Mitteilungsblatt erfährt. Offensichtlich will die Eichenauer Gemeinde uns etwas vorenthalten?! Wie dem auch sei, lesen Sie bitte selber, wie es derzeit um den geplanten 40 Meter Funkmasten steht:
Auszug Anfang:
Funkmast-Rechtsstreit beendet
Michael Schanderl informierte den Gemeinderat über das negative Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichthofes hinsichtlich der Errichtung eines Mobilfunkmastes im Bereich des Staatlichen Versuchsgutes Roggenstein. Die von der Gemeinde eingereichte Berufung wurde nunmehr ZURÜCKGEWIESEN, eine Revision durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof nicht zugelassen. Die Entscheidung hätte nur mehr mit einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden können. Doch die ausführliche Stellungnahme des Rechtsvertreters der Gemeinde, Gerhard Spieß, räumte einem derartigen Beschwerdeverfahren keinerlei Chancen ein.
Mit Bedauern nahm dies der Gemeinderat zur Kenntnis. NICHT NACHVOLLZIEHBAR SEI ES, so Bürgermeister Schanderl, dass das Landratsamt eine Baugenehmigung für einen 40 Meter hohen Funkmasten IM LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET erteile. Ziel dieses Landschaftsschutzgebietes sei es ja gerade das Landschaftsbild zu schützen. Darüber hinaus diene der Masten auf Emmeringer Flur im wesentlichen der Versorgung von Eichenau-Mitte. Die Gemeinde Emmering habe von Anfang der Planungen bis zuletzt gegen den Masten gekämpft. Doch nun müsse man feststellen, dass der Mast auf dem Rechtsweg nicht mehr zu verhindern ist.
Auszug Ende.
Liebe Eichenauer! Müssen wir uns dies gefallen lassen? Da bekommen sicherlich einige viel Geld dafür, das unsere Landschaft ruiniert wird. Diese Entscheidungen kommen von Leuten, die nie da oben spazieren gehen und die herrliche Natur GAR NICHT ZU SCHÄTZEN WISSEN.
DESHALB KEIN MASTEN AUF DER EMMERINGER LEITE!

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