Der 2. Bericht über die Hieroglyphen
Es ist die angekündigte Folge meiner Übersetzung. Es handelt sich um ein Märchen von 2 Brüdern aus dem 6. Jahrhundert v. Ch.
Es war ein kleines Dorf im Nildelta und da lebte auf einen bescheidenen Bauernhof 2 Brüder und die Frau des Älteren.
Der Ältere hieß Anubis und der kleine Bruder Bata. Da die Eltern sehr früh verstarben hat Anubis den Kleinen bei sich behalten und ihn wie ein Vater aufgezogen. Er machte alles was im Haus und am Feld zutun war. Er hatte auch eine sehr starke Bindung zu den Tieren, bei denen er auch schlief.
Nach der großen Überschwemmung wurden die Felder für die Saat vorbereitet, aber beim Säen ging der Samen aus und der kleine Bruder mußte heim um Nachschub holen. Da war die Frau des Älteren gerade beim Haar kämmen und fragte ihn, ob er nicht mit ihr 1 Stunde schlafen will. Da wurde er wie ein oberägyptischer Leopard und beschimpfte sie, da sie ja auch wie eine Mutter zu ihm sei. Er versprach ihr ihren Mann nichts davon zusagen. Sie war so gekränkt, daß sie sich leicht verletzte und sich niederlegte. Als abends der große Bruder mit seinem Boot heim kam, suchte er seine Frau und fand sie weinend im Bett. Da erzählte sie ihm das Gegenteil von dem was vorgefallen ist. Sie beschwor ihren Mann entweder er tötet den Kleinen oder sie geht weg. Vor Wut schleifte der Anubis ein Messer und stellte sich hinter die Stalltür und wartete auf die Rückkehr des Kleinen mit den Tieren. Dieser ging im Rücken der Kühe und trug das Futter auf seinen Rücken mit.
Als die 1. Kuh den Stall betrat, sah sie die Füße und ein Messer und warnte gleich den Hirten. Auch die 2. Kuh sah dies und bestätigte dies und er soll sich retten. Nachdem er auch dies hörte und sah warf er die Last ab und rannte weg. Sein Bruder gleich mit dem Messer hinterher.
Unter dem Laufen flehte der Kleine zu Re-Harachte (Gott der untergehende Sonne, es war ja abends) um Hilfe, dieser hörte sein Bitten und schuf zwischen den Beiden ein Gewässer mit vielen Krokodilen. Da konnte der Jüngere seinem Bruder den richtigen Ablauf der Verführung erzählen. ...................es geht weiter!............Fortsetzung nach den Semesterferien.
Zwei Seiten der Übersetzung, 1. handschriftlich und die 2. mit dem Computer geschrieben.
Da hast du ein wunderbares Hobby (oder Beruf?).
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sehr spannend ist, diese alten Schriften zu entschlüsseln und zu übersetzen.
Ich sehe auf den Bildern wirklich nur Hieroglyphen, obwohl meine Handschrift nicht besser aussieht. :-))
Interessante Geschichte, bin auf die Fortsetzung gespannt.
Das ist bestimmt nicht ganz einfach, und man braucht doch eine Eselsgeduld?
Dieses Hobby wäre ein Traumberuf für mich gewesen, die ganze Archäologie ist so faszinierent. Wer da gefangen ist kommt nicht mehr los vom Thema, ich auf jedenfall. Habe X-Fachbücher darüber verschlungen und sehe mir im TV fast nur noch Berichte darüber an. Früher, als meine Frau noch lebte habe ich sowas gelegentlich mal angesehen, aber seit meiner 1. Ägyptenreise (12/2000) bin ich total damit verbunden. Bei der Übersetzung brauche ich den kompletten Wohnzimmertisch und die Couch für alle Unterlagen und da sitze ich oft 3 bis 5 Stunden dran. Dies wäre für meine Erika nichts gewesen, die hätte mir zurecht alles auf den Kopf geschmießen. Aber nun kann ich alles bis zur nächsten Sitzung liegen lassen.
Werde zur besseren Lesung die Hierglyphen größer zeichnen, erläutern und dann im nächsten Bericht (Fortsetzung) wieder aufzeigen.#
Leider muß ich diese Arbeiten abends machen, da untertags andere Hobby´s auf mich warten: Drechsel, Schnitzen, Vergolden, Wandern, Radtouren, Skifahren und noch dazu die Kunst (Vorträge in Museen). Ich glaube dies reicht!!
Respekt! Das ist mal ein Rentner (sorry, falls das Wort negativ klingt?), der sich gut zu beschäftigen weiß.
Die Anfänge der geschriebenen Sprache.
Den Namen Anubis habe ich schon mal gehört, die Geschichte dazu kannte ich natürlich nicht. Es stimmt nachdenklich, dass sich manche Dinge im zwischenmenschlichen Bereich anscheinend nie ändern.
Ägypten gehört definitv zu den interessanteren Ländern. Denn dort waren ja auch Katzen heilig. Und wurden mumifiziert.
Hast du über Bastet auch eine Story, die wir noch nicht kennen?
Vielleicht werde ich was über die Bastet, eine Schutzgöttin des Königs, finden (bestimmt). Anubis, Herr der Balsamierer und der Wächter der Geheimnisse. Er galt als Totenrichter, Herz des Verstorbenen gegen eine Feder, Symbol der Maat, der Göttin der Gerechtigkeit und Wahrheit.



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