Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf proben den Ernstfall

Panik vermeiden war ein wichtiges Ziel der Evakuierungsübung.
Ehingen: Kinderhaus Ringelreihen | Eine schnelle und geordnete Evakuierung rettet im Notfall Menschenleben. Um im Ernstfall optimal darauf vorbereitet zu sein, wurde die Szenerie bei einer großen VG-Gesamtübung im Kinderhaus Ringelreihen geprobt. Feuerwehren aus Ehingen, Ortlfingen, Allmannshofen, Ellgau, Nordendorf und Wortelstetten nahmen daran teil und rückten mit über 6o Kameraden zum Einsatz aus. Erstmals war in diesem Rahmen die Feuerwehr Wortelstetten aus dem angrenzenden Landkreis Dillingen dabei – durch die neue, integrierte Leitstelle (ILS) erfolgt nun im Ernstfall eine landkreisübergreifende Alarmierung.
Neben den sechs Wehren beteiligten sich auch 25 zu evakuierende Kinder und das pädagogische Personal an der Großübung. Übungsziel war die optimalen Zusammenarbeit der Feuerwehren, aber auch die Schulung des Betreuungspersonals des Kindergartens im Ernstfall. Die Aufgabenstellung war komplex: Gefahreneinschätzung nach Brand im Heizungsraum, Evakuierung der Kindergartenkinder zum Sammelplatz abseits der Gefahrenstelle, Vollzähligkeit feststellen, Kinder zum Ehinger Feuerwehrhaus bringen und bis zur dortigen Übergabe an die Eltern durchgehend betreuen, Rettung zweier vermisster Monteure im verrauchten Raum durch Atemschutz-Einsatz. Ehingens Kommandant Andreas Obleser übernahm die Einsatzleitung. Etwa 20 Minuten nach Auslösen des Alarms war das Gebäude komplett geleert und Kindergartenkinder sowie Monteure in Sicherheit gebracht. Bei der Nachbesprechung zeigte sich Kreisbrandmeister Georg Lipp sehr zufrieden und bezeichnete den Einsatz als rundum gelungen. Lobende Worte gab es auch von Schiedsrichter Anton Köbinger: „Es war eine sehr gut durchdachte und vorgetragene Übung.“ Kritik geäußert wurde allerdings an einigen Autofahrern, die teilweise rücksichtslos das Einsatzgebiet (an der Kreisstraße) passierten. Dank und Respekt für die „investierte Freizeit zum Wohl der Bevölkerung“ drückten die anwesenden Bürgermeister Franz Schlögel und Zweiter Bürgermeister Markus Stettberger (Allmannshofen) aus.
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