Ole Vogel holt erstes Gold für die SGE

Scheuten den weiten Weg nach Lindenfels nicht und hatten jede Menge Spaß dabei - (v.li.) Ole Vogel (1.) und Celine Seifert (2.)

SGE-Judoka machen gute Figur

Nach Lindenfels zum Nibelungen-Turnier fuhren die SGE-Judoka, mangels guter Organisation, lange nicht mehr. Nun gehört das Nibelungen-Turnier zum Grand Prix Süd, somit wurden alle Bedenken über Bord geworfen und Lindenfels am 06.04.2014 wieder angesteuert. Nach einer gut 60-minütigen Fahrt, Wiegen der U12 und einiger Wartezeit brillierten Celine Seifert (Gr. 1) und Ole Vogel (Gr. 6), als einzige SGE-Judoka, auf der Wettkampfmatte in Lindenfels.

Die Erzhäuserin Celine Seifert, die seit drei Jahren im Egelsbacher Wettkampf-Kader unterwegs ist, kämpfte mit eiserner Hand. In ihrer ersten Mattenbegegnung traf sie auf Trixi Stooß von der TG Rimbach, die Celine in Windeseile bezwang und mit einem Ippon, mittels Harai-Goshi (Hüftfeger), in ihre Schranken wies. Auch Vereinskommilitonin Isabelle Weber fand kein Durchkommen gegen die starke SGE-Kämpferin. Ihr wurde Celines beherzter Ko-Uchi-Makikomi (kleiner innerer Mitfaller) zum Verhängnis. An Lena Djeriou von der TSG Nordwest Frankfurt biss sich Celine dann jedoch die Zähne aus. Sie musste sich auf Zeit nach Punkten der Frankfurterin geschlagen geben. Mit dem erstklassigen 2. Platz und einer wirklich geschmackvollen Silber-Medaille arrangierte sich Celine Seifert und steckt sich für 2015 höhere Ziele. SGE-Newcomer Ole Vogel, der vor wenigen Monaten vom JC Langen zu den Egelsbacher Judo-Kämpfern stieß, gelang an diesem Wettkampftag ein glatter Durchmarsch. Gegen Felix Breiting vom SKV Mörfelden punkte Ole mit einem technisch einwandfreien Ippon-Seoi-Nage (Punkt-schulterwurf). Der zweiten Ippon, mittels O-Goshi (großer Hüftwurf), gelang Ole in satten 9 Sekunden gegen Lasse Stromberger (SC DJK-Concordia Pfungstadt). Nun war die Gold-Medaille zum Greifen nah. Eingehend studierte Ole die Wettkampftechnik seines nächsten Gegners Michael Kombeets von der Homburger Turngemeinschaft. „Unterschätze Deinen Gegner nicht! Und renne nicht so auf ihn zu – lass ihn kommen und übernimm seinen Schwung. Versuch jetzt keine Ippon-Seoi-Nage, konzentrier Dich mehr auf seine Füße“, mahnte Betreuerin Iris Jaron kurz vor dem finalen Kampf. Gesagt, kurz nachgedacht und getan – besiegte der Langener seinen Gegner mit einem gut durchdachten Wurfausstieg und konterte mit Ko-Uchi-Gake (Kleiner Außenzug). Über sein erstes glänzendes Gold im SGE-Kader freute sich nicht nur Ole Vogel, sondern mit ihm auch alle Mitangereisten.
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