EU-BÜRGERINITIATIVE GEGEN GEPLANTE FREIHANDELSABKOMMEN

Am 15. Juli wurde die Europäische Bürgerinitiative EBI gegen die geplanten
Freihandelsabkommen zwischen der EU- und den USA (TTIP) beziehungsweise Kanada (CETA) offiziell zur Registrierung bei der EU-Kommission eingereicht.

Hinter der Initiative stehen 166 Organisationen aus 18 EU-Mitgliedsstaaten.
Sie fordern die EU-Kommission damit auf, die TTIP-Verhandlungen zu stoppen,
bzw. das CETA-Abkommen nicht abzuschließen.

Doch nicht nur in Europa, sondern auch in den USA und Kanada gibt es
Widerstand gegen eine neue Generation von Freihandelsabkommen, die
nur den Interessen großer Konzerne dient.
Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und
Verbraucherschutzstandards, setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa
zusätzlicher Konkurrenz um immer billigere Produkte aus und könnten sich
als Einfallstor für Gentechnik erweisen.
Außerdem enthalten diese Abkommen Investitionsschutzklauseln, die es Konzernen erlauben, Staaten in privaten Schiedsgerichten auf Schadenersatz
zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen und
Gewinnerwartungen schmälern.

Damit die Europäische Bürgerinitiative erfolgreich wird, brauchen wir eine
Million Unterschriften in sieben Ländern der EU.

Eine erste Aktion zur Unterstützung der Initiative findet am

Samstag, 23. August, ab 10 Uhr

in Bad Wildungen, in der Nähe des Postplatzes, statt.

http://know-ttip.eu/
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Weiterveröffentlichungen:

Frankenberger Zeitung | Erschienen am 23.08.2014
Waldeckische Landeszeitung | Erschienen am 23.08.2014
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