Liegerad Testfahrt

KMX Typhoone
Am Samstag kamen die von Peter bestellten und zu mir gelieferten Liegeräder an. Das veranlasste uns natürlich dazu, diese gleich zu testen. Es war nicht ganz unsere erste Fahrt, schließlich waren wir vorher in Bad Hersfeld gewesen um uns die Räder vor Ort anzuschauen. Schon da hat mich das Liegeradfieber gepackt. Das Aufsitzen ist erst mal ungewohnt und sollte, zumindest am Anfang, mit angezogener Bremse erfolgen. Diese lässt sich durch einen leichten Klick feststellen, so dass das Gefährt nicht wegrollen kann. Der Sitz ist bequem und man kann sich leicht vorstellen, dass hier Druckstellen vom Sattel ausbleiben werden. Die Sitze lassen sich verschieben, so dass das Rad optimal auf die Körpergröße einstellen lässt. Da es sich hier um ein „Dreirad“ handelt, befinden sich die Lenker links und rechts am Rad, das von mir gefahrene hat eine Drehgriffschaltung rechts. Mein Proberad ist ein KMX Typhoone F8, ein sportliches Einsteigermodell. Die Trikes werden auch für Menschen mit Einschränkungen genutzt, da hier Radfahrtypische Beschwerden entfallen. Individuelle Umbauten sind möglich. Schmerzen in den Schultern, Ellbogen oder den Handgelenken, wie beim üblichen Radfahren, tauchen nicht auf. Auch das von vielen Radfahren bekannte Phänomen der „eingeschlafenen“ Füße trifft man eher nicht an. Dafür wird die Muskulatur im Bauch und in den Beinen gestärkt und trainiert. Wahlweise kann man die Trikes mit Klickpedalen oder auch ohne fahren. Wir sind ohne gefahren. Nach dem Einstellen der Räder ging es ab auf die Straße. Es kommt einem ungewohnt vor, so weit unten am Boden zu liegen, die Autos wirken riesig. Um nicht übersehen zu werden verfügt jedes Trike über ein Fähnchen. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Radweg und konnten die Schaltung, die Lenkung und die Bremsen in Ruhe und ausgiebig testen. Man erreicht sehr schnell ordentlich Geschwindigkeit, nur das Wenden ist anfangs ungewohnt. An beiden vorderen Rädern ist eine unabhängige Bremse eingebaut, so dass sogar driften möglich wäre. Das habe ich dennoch vorerst gelassen. Nach einer Weile merkt man schon, dass andere Muskelpartien angesprochen werden als beim normalen Radfahren üblich und auch bergauf fand ich es noch recht ungewohnt. Auf ebener Strecke oder bergab bin ich mir jedoch sicher mit ein wenig Übung den Normalradler hinter mir zu lassen. Es macht unheimlich viel Spaß so entspannt durch die Natur zu pedalieren und ist auf jeden Fall mal was anderes. Fazit: macht süchtig!!
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