35. Duisburger Filmwoche
Duisburg: Filmforum | 35 Jahre sind eine lange Zeit, in der sich viel verändern kann. Die "Duisburger Filmwoche", die 2011 Geburtstag feiert, war in den Jahren ihres Bestehens deshalb immer eine Art Gradmesser, ein Spiegel der Verschiebungen in der Gesellschaft, in der Kunst und in den technischen Möglichkeiten. Denn in den Dokumentarfilmen, die hier gezeigt wurden, ließen sich die Fantasien und Utopien jeder Zeit erkennen, konnte man Redeweisen, Gesten und Diskussionen ablesen, die prägend waren, und die Umwälzungen in Städten, Landschaften und im menschlichen Miteinander nachvollziehen.(Zum 35. Mal öffnet die "Duisburger Filmwoche" am 7. November im Filmforum am Dellplatz nun ihre Tore, um einen Einblick in das zu geben, was die Welt und die Kunstform Film heute bewegt. Dafür konnten Regisseure versammelt werden, die schon lange den dokumentarischen Diskurs mitbestimmen, gestalten und bereichern, aber genauso noch junge, unbekannte Namen, die uns auf neuartige Weise an ihre Sicht der Dinge heranführen. Bis zum 13. November wartet so ein vielseitiges Programm, das Fragen aufwirft und nach Antworten sucht, das uns zu Orten und Menschen mitnimmt und dabei stets den Finger auf den Puls der Zeit legt.(Unter dem Titel "Stoffe" macht die Dokumentation "Mondo Lux – Die Bilderwelten des Werner Schroeter" von Elfi Mikesch den Anfang, die ihren intimen, filmischen Blick am Eröffnungstag auf den Künstler und Menschen Werner Schroeter und seine letzten Jahre richtet. Außerdem warten zahlreiche Uraufführungen, zu denen unter anderem „Fremd“ von Miriam Fassbender, "Wo stehst du?" von Bettina Braun, Tama Tobias-Machts "Frau Macht" und Britta Wandaogos "Nichts für die Ewigkeit" zählen. Wie jedes Jahr werden die Filmbeiträge durch Gespräche, Diskussionen, das Kinderprogramm "doxs" und die Preisverleihung der 35. Duisburger Filmwoche am Samstag um 20.00 Uhr abgerundet.


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