Thüringer und andere Lektüre

Die Broschüre "Linksextremismus in Thüringen" ist kostenfrei beim Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz, Haarbergstraße 61, 99097 Erfurt, www.thueringen.dethueringen.de erhältlich. Auf 32 Seiten gibt sie den Sachstand des Jahres 2010 wieder.

In dieser Veröffentlichung geht es weniger um Tagesaktualität. Auch wenn die jeweiligen Informationen eher oberflächlich und stark vereinfacht erscheinen, ist der Ansatz trotzdem eher politikwissenschaftlich. Es sollen Inhalte vermittelt werden. Wer sich einen groben Überblick über Linksextremisten, Autonome und Anarchisten verschaffen möchte, greift zu diesem Faltblatt.

Ähnlich verhält es sich bei der Broschüre "Rechtsextremistische Symbole und Kennzeichen - ein Überblick". Hier ist zwar kein Erscheinungsdatum angegeben - der Umfang beträgt 32 Seiten. Der Bezug zum ostdeutschen Bundesland Thüringen ist marginal - es wird vielmehr formales Fachwissen vermittelt, das auch bei anderen Bundes- und Landesinstitutionen erhältlich ist.

Ein Beispiel dafür ist die Broschüre "Mit Hakenkreuz und Totenkopf Wie sich Rechtsextremisten zu erkennen geben": Sie stammt vom Landesamt für Verfassungsschutz, Neuländer Str. 60, 01129 Dresden, www.sachsen.de. Auf 44 Seiten gibt sie zwar formal den Sachstand des Jahres 2005 wieder; das vorhandene Datenmaterial dürfte politisch interessierten Lesern aber hinreichend bekannt sein.

Die Broschüre "Salafismus - Herausforderung für die freiheitliche Demokratie" ist ebenfalls bei der Thüringer Landesbehörde erhältlich. Sie gibt aber leider nur diejenigen Vorträge wieder, die auf dem 11. Symposium des Landesamtes für Verfassungsschutz am 3. Juni 2013 in Erfurt gehalten wurden. Dafür sind 50 Seiten erforderlich.
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