Ablösung des Duisburger Jobcenter- Leiters endlich in die Wege geleitet

Wie einstimmig in der Trägerversammlung beschlossen, wird im April 2015 Herr Werner Rous nachfolgen in der Geschäftsführung des Jobcenter Duisburg.
Er löst Norbert Maul, der nach vielen Jahren in der dortigen Geschäftsführung, das JC Duisburg zu dem entwickelt hat, was es heute ist.
In den letzten Jahren wurde erfolgreich die " Rote Laterne " im Ranking der NRW-Jobcenter verteidigt.

Nun schöpfen die Duisburger etwas Hoffnung, denn die Bilanz von Herrn Rous beim Jobcenter Düsseldorf ist wesentlich günstiger, als die des nun scheidenden Herrn Maul.
Verbunden mit der neuen Geschäftsführung ist auch die Hoffnung, nunmehr weniger Verstösse gegen geltendes Recht registrieren zu müssen. Unter der noch tätigen Geschäftsführung überwiegten scheinbar antidemokratische und antirechtsstaatliche Kräfte, das gipfelte zuletzt darin, dass sogar die Jobcenter-Kunden unter Druck auf einige ihrer Grundrechte verzichten mussten.

Da es in der Politik und Verwaltung durchaus üblich ist, ehemalige Mitarbeiter und Parteifreunde gut versorgt zu wissen, wird man in der unter Haushaltssicherung stehenden Stadt Duisburg sicherlich ein Plätzchen in den städtischen Gesellschaften für Herrn Maul finden.
Denn diese unterliegen nicht der sog. Haushaltssicherung.

In den städtischen Wirtschaftsbetrieben zahlt die Stadt Duisburg ihrer Geschäftsführung drei mal soviel Gehalt, wie beispielsweise die Stadt Stuttgart ihrer Geschäftsführung in den Wirtschaftsbetrieben zugesteht.

Wie finanziert die Stadt Duisburg ihre zu hohen Gehaltszahlungen in ihren städtischen Betrieben ?
Zum einen durch den Griff in die Taschen der Bürger ( z.B. Grundsteuer ), zum anderen ist in NRW eine sog. Solidarabgabe unter den Städten geplant.
Dann finanzieren uns Duisburgern die besser wirtschaftenden Städte die überhöhten Lohnzahlungen in unseren städtischen Betrieben.
Aus diesem Grunde wurde im Stadtrat in der Sitzung am 24.11.2014 eine Deckelung dieser Bezüge auf 300.000,--€ p.a. mehrheitlich abgelehnt.

Wie man weiß ,werden die Solidarbeiträge, wenn einmal gewährt, weitgehend der Kontrolle durch die in dieser Sache schwächelnden Bezirksregierung entzogen.
Hier baut sich doch hoffentlich kein Solidarmissbrauch auf ?

" Unus pro omnibus - omnes pro uno ", aber bitte nicht auf reiner Vertrauensbasis.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.