Zeche Hannover Bochum in der Literatur

Dietmar Osses: Westfälisches Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum; Deutscher Kunstverlag München ohne Jahresangabe; 16 Seiten; ohne ISBN

Hier liegt der DKV-Kunstführer 601/2 vor. Die Besonderheit dabei: Es stellt kein Schloß und keine Kirche, sondern ein Museum, ein industriegeschichtliches Spezialmuseum aus dem Ruhrgebiet sogar, vor.

Die Zeche Hannover wird vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe Westfälisches Landesmuseum betrieben. Die Westfälisches Landesmuseen gibt es seit 1979 und zwar an 8 Standorten; Bochum ist einer der davon. Das Westfälische Industriemuseum soll die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Arbeit und Industrie lebendig erhalten. Witten, Dortmund, Hattingen, Waltrop, Bocholt, Lage und Petershagen sind die weiteren Standorte des Westfälisches Industriemuseums.

Der vorliegende Kunstführer erzählt die Geschichte der Zeche. Architektur und Innenausstattung stehen mal weniger im Vordergrund, eher die Funktion der unterschiedlichen Gebäude und ihre Ausstattung mit Maschinen. In dieser Hinsicht unterscheidet sich der Kunstführer schon (wohltuend?) von vielen anderen Ausgaben dieser Schriftenreihe.

Inhaltlich befindet sich das Heft auf dem gewohnten, eher sachlichen Niveau. An wen wendet sich ein solches Heft? An Heimatforscher? An ehemalige Bergleute, die ihrem Nachwuchs ihren ehemaligen Arbeitsplatz zeigen wollen? An bergkundliche Leser, sollte sie es denn geben? Vielleicht von allem ein wenig?
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