Marijke van Warmerdam in der Kunsthalle Düsseldorf

"Marijke van Warmerdam Nahebei in der Ferne" heißt die Ausstellung, die vom 1. Februar - 16. März 2014 in der Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf, www.kunsthalle-duesseldorf.de zu sehen ist.

Die Holländerin Van Warmerdam wurde 1959 geboren. Sie arbeitet und lebt in Amsterdam und Karlsruhe. "Sie nutzt Bildkonstruktionen, Foto- und Filmtechniken, die eine offene und unerwartete Perspektive ermöglichen, wodurch sie die schlichte Schönheigt von Kleinigkeiten betont. Die Künstlerin ist vor allem für ihre kurzen, als Loops präsentierten Aufnahmen bekannt. In der Kunsthalle werden ihre bekannten Filme wie Handstand (1992), Skytypers (1997) und Couple (2010) gezeigt. Zusätzlich zu den Videoarbeiten und Filmen werden Skulpturen und auf Leinwand gedruckte, teilweise mit Acrylfarbe bemalte Filmstills präsentiert," berichtet die Pressemitteilung.

"Wir haben uns in Karlsruhe kennengelernt, wo sie eine Professur für Malerei innehat," berichtet Gregor Jansen, der Leiter der Kunsthalle. "Ich selbst habe ja auch eine Zeit lang in Karlsruhe gearbeitet. Anfangs fand ich ihre Arbeit eher banal. Ich habe sie dann im Laufe der Zeit als Filmkünstlerin und Filmemacherin schätzen gelernt. Marijke mag keine Interpretationen. Fragt man sie danach, was ein Film von ihr bedeutet, antwortet sie nur: "Denk doch selbst darüber nach und träume." Die Ausstellung ist eine kleine Werkschau, fast schon eine Retrospektive, die beispielsweise von der Mondrian-Stiftung finanziell unterstützt wurde."

Auf den ersten Blick mag es ungewohnt erscheinen, nur Filme und Videos in der Kunsthalle zu sehen. Man gewöhnt sich aber schnell daran.



Marente Bloemheuvel: Marijke van Warmerdam Close by in the distance - a catalogue raisonnè -; Verlag der Buchhandlung Walther König 2014; 247 Seiten; ohne ISBN

Van Warmerdam ist eine niederländische Videokünstlerin, die auch eine Professur in der baden-württembergischen Stadt Karlsruhe innehat. Anfang 2014 ist sie mit einer kurzen Ausstellung in der Kunsthalle Düsseldorf zu sehen.

Das vorliegende Buch ist weniger ein Ausstellungskatalog (auf die wird faktisch nicht eingangen); inhaltlich bietet es eher eine Werkschau, in der ein Überblick über die Produktion der Künstlerin geboten wird. Dementsprechend tritt auch der Textteil (in deutscher und englischer Sprache) in den Hintergrund. Das Bild wird so zum Hauptinformationsträger, soweit es in der Videokunst überhaupt möglich ist.
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