Weeze

Weeze ist ein kleiner, gutbürgerlich-katholischer Ort am linken Niederrhein. Er liegt an der Bahnstrecke Düsseldorf - Kleve, ist also auch ohne Auto gut zu erreichen.

Rathaus, (katholische) St. Cyriakus-Kirche und Innenstadt mit verkehrsberuhigter Zone liegen in fußläufiger Entfernung zum Bahnhof. Ein "Tiergehege" genanntes Areal (in unmittelbarer Nähe zur Schloßruine Hertefeld gelegen) ist ebenfalls gut erreichbar. Hier können Familien mit kleinen Kindern heimische Tierarten aus der Region kennenlernen.

Weeze ist eher durch seinen Flughafen denn als Touristenziel bekannt. Da die großen Attraktionen (z. B. Burgen, Schlösser oder Museen) fehlen, eignet es sich für Tagesausflügler am besten.

Im Jahr 1322 erstmals erwähnt, ist das ehemalige Rittergut und spätere Barockschloss Hertefeld das älteste der drei Weezer Schlösser. Die Familie v. Hertefeld bewohnt das Haus von Anbeginn ununterbrochen – bis heute. Sie stellten Gerichtsherren, gründeten dort die Evangelische Kirchengemeinde, und auch eine Oper wurde auf Hertefeld komponiert. Nachdem das Schloss in Kriegswirren im Februar 1945 niederbrannte, wurde es ab 2004 teilweise wiedererrichtet und ist nun Deutschlands einzige bewohnbare Schlossruine. Seither können dort auch Gäste in den originell eingerichteten Gastzimmern herrschaftlich übernachten, standesamtlich heiraten und feiern.


Schloß Hertefeld ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es ist zwar von einem größeren Schloßpark umgeben; dieser Park lädt aber nicht unbedingt zu einem Spaziergang da, bei beispielsweise keine Wege vorhanden sind oder auch ein Kinderspielplatz oder Kunstwerke fehlen.
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