Die Schwarz-/Weiß Fotografie.

Düsseldorf: Stadtgebiet | Wenn wir uns einmal ein paar sehr alte Fotos anschauen dann sind es meistens Noch schwarz-weiß Aufnahmen. Was waren wir damals stolz wenn wir einen Fotoapparat hatten und schöne Momente festhalten konnten. Die Entwicklung des Filmes und die Fotoabzüge bekamen wir frühestens eine Woche später. Oft war die Hälfte der Bilder unscharf oder die Person die man ablichten wollte hatte die Augen gerade zu.

Das älteste Foto das ich habe zeigt meine Urgroßeltern im Jahre 1885 (erstes Foto).

Aber wie funktionierte das?

Mitte des 19. Jahrhunderts begann man mit der Entwicklung der Fotografie. Hier wurde zuerst eine Glasplatte mit einer Gelantineschicht, in der Kristalle von Silberhalogenen eingelagert wurden, beschichtet. Diese Schicht war sehr lichtempfindlich und musste solange im Dunklen aufbewahrt werden bis man sie belichten wollte. So kamen auch die ersten Plattenkameras auf den Markt.

Später wurde ein anderer, flexiblerer Träger für die lichtempfindliche Schicht verwendet. So entstand der Orthochromatische Schwarz/Weiß Film.
Nun ein paar Bemerkungen zum Licht, denn nur Licht kann die lichtempfindliche Schicht verändern.

Licht ist eine elektromagnetische Strahlung von der wir Menschen nur ein Teil als sichtbares Licht erkennen.

Die Wellenlänge des sichtbaren Lichtes liegt zwischen 380 Nanometer (Ultraviolett) und 780 Nanometer (infrarot). Jede Farbe hat eine bestimmte Wellenlänge und Energie.

Bei einem Schwarz/Weiß Film werden zwar keine Farben erzeugt, aber das Licht erzeugt je nach Wellenlänge eine unterschiedliche Schwärzung der Lichtempfindlichen Schicht. Die Energie des Lichtes wird in der lichtempfindlichen Schicht unterschiedlich absorbiert (umgewandelt) und erzeugt so „unbunte Farben“ mit einer unterschiedlichen Grauabstufung.

Ab 1930 gab es dann auch den Farbfilm. Hier konnte zusätzlich zu den Farben Violett, Blau Gelb und Grün auch das Rot und Orange „eingefangen“ werden. So entstand der dreischichtige panachromatische Film.

Heute wird das Fotografieren mit lichtempfindlichem Filmmaterial als analoges Fotografieren bezeichnet. Die Schwarz/Weiß Fotografie wird heute nur noch in der Industrie oder für künstlerische Darstellungen verwendet.

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2 Kommentare
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 25.09.2016 | 12:32  
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Hans-Joachim bartz aus Hattingen | 25.09.2016 | 13:32  
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