SHK-Freisprechungsfeier mit Wolfgang Bosbach

Die Jahresbesten: Obermeister Hans Joachim Hering, Tobias Eckert, Matthias Reinberg, Wolfgang Bosbach, Florian Alberty, Mike Horn.

Am 20. März feierte die Innung Sanitär-Heizung-Klima Düsseldorf traditionell das Ende der Lehrzeit und die erfolgreichen Prüfungen mit ihren Jungesellinnen und Junggesellen des SHK-Handwerks in der Handwerkskammer Düsseldorf. Gastredner der Veranstaltung war in diesem Jahr der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach.

Insgesamt haben 54 Lehrlinge ihre Prüfung bestanden, darunter zwei Gesellinnen. Anna Küper und Jacqueline Reimers haben beide ihre Ausbildung im Betrieb Dipl.- Ing. Georg Schulhoff Gmbh & Co. KG gemacht. Innungs-Obermeister Hans Joachim Hering sprach in seiner Rede die Themen Flüchtlinge und deren Integrationsfähigkeit für das SHK-Handwerk, die Nachwuchsgewinnung und die Qualifikationssteigerung der Betriebe vor dem Hintergrund einer immer komplexeren SHK-Welt an. Das Handwerk könne Integration, weil sie betriebliche Wirklichkeit sei. Hering mahnte insbesondere an, dass die Landesregierung für Sprachunterricht der Flüchtlinge sorgen müsse. Wirtschaftlich gesehen gehe es der technischen Gebäudeausrüstung in der Landeshauptstadt gut. Allerdings werde bei der Energiewende zu viel Gewicht auf die Stromseite gelegt. Er forderte eine steuerliche Begünstigung zur Erneuerung von Wärmeanlagen. Angesichts der aktuellen Diskussion um den Ausbau der Fernwärme warnte er vor neuen Kartellen. „Der Verbraucher kann nicht frei entscheiden, wenn er Anschlusszwängen und Anschlusssubventionen ausgesetzt ist. Wir halten mehr von einer dezentralen Energieversorgung“, sagte Hering. Zusammen mit den Stadtwerken werde demnächst ein neues Internetportal an den Start gehen, um den Verkauf von Wärmeanlagen zu fördern.

Wolfgang Bosbach lobte die duale Ausbildung als Erfolgsmodell und den Meisterbrief als gelebten Verbraucherschutz. Der rasante Wandel der Welt mit großen Herausforderungen in kurzer Zeit erfordere ein permanentes Lernen. Vor uns liege eine interessante Zukunft mit einer goldenen Zukunft fürs Handwerk. „Die besten Investitionen sind die in die Köpfe unserer Kinder“, so Bosbach.
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