Schauspielhausdefizit im Hauptausschuss: Der Bürger soll nichts mitkriegen

Kürzlich wurde aus heiterem Himmel, so die Darstellung, ein Millionendefizit beim Schauspielhaus bekannt. Düsseldorf und NRW dürfen sich den Fehlbetrag von 5.4 Mio teilen. Weder Geschäftsleitung noch Aufsichtsrat wollen eine Ahnung haben, warum dieses Defizit nicht schon früher erkannt wurde. Also wurde eine Sonderprüfung veranlasst. Man darf gespannt sein, welche weiteren finanziellen Abgründe dort aufgedeckt werden.

Autor und FW-Bürgermitglied im Kulturausschuss Peter Schrenk: „Heute verhandelt der Hauptausschuss über das Defizit des Schauspielhauses. Natürlich in nicht-öffentlicher Sitzung – nach dem Motto: Das braucht der Bürger alles nicht mitzukriegen. Erst recht nicht, wenn wir seine Steuergelder verbrennen. Der Kommentar von Bürgermeister Conzen ist da ausgesprochen erhellend. Das Schauspielhaus könne ja gar nicht pleite gehen, so Conzen. Es gehöre ja schließlich der Stadt und dem Land.
Der Steuerzahler wird es demnach schon richten. Aus meiner Sicht liegen viele der Problem des Schauspielhauses darin begründet, dass Kultur- und Politbürokraten über das Wohl und Wehe unserer Kulturstätten entscheiden und nicht die Bürger selbst. Wenn die Politik sich zu sehr in die Kunst einmischt, dann ist die Kunst erledigt.“
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 02.12.2013 | 16:37  
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