Peter Schrenk: "Schwarz-Gelbe Kulturachse in Düsseldorf"

FREIER WÄHLER und Krimiautor Peter Schrenk
Unter Federführung des Kulturausschussvorsitzenden Conzen wird wieder einmal das traditionelle Kulturverständnis des offiziell-politischen Düsseldorf durch die Straßen getragen.
Die ziemlich hässliche Graf-Adolf-(Geschäfts-)Strasse soll aufgewertet werden. Durch Straßenkultur. Eine Kunstachse soll es nun richten.

Peter Schrenk, Düsseldorfer Buchautor und Bürgermitglied der FREIEN WÄHLER im Kulturausschuss: „In den Vierteln der Stadt wird die Kultur platt gemacht bzw. künstlich und wenig künstlerisch zwischen Geschäfts- und Wohnbauten platziert.
Nach einem solchen „Kultur-Lifting“ werden diese Viertel dann als wohnschick deklariert, um die bürgerlichen Zuzügler anzuziehen.
Es lebe die Düsseldorfer Förderkultur der Äußerlichkeit!
Profitieren werden von solchen „Kultur“-Projekten der Äußerlichkeit nur deren kulturpolitische Erfinder und die für ein derartiges Showprojekt vorgesehenen Bau- „Künstler“.
Während mit großem Getöse ein neues so genanntes Kulturprojekt aus dem Orkus gezogen wird, nagt die nicht sichtbare (innerliche) Kultur auf den Hinterhöfen der Stadtviertel am Hungertuch und wird irgendwann zugunsten der öffentlich geförderten Tourismus-Kultur verschwinden.
Und Düsseldorfs kultureller Leuchtturm Heinrich Heine wird nur noch als Namensgeber einer U-Bahnstation im Bewusstsein der Menschen in dieser Stadt „existieren“.

Die FREIEN WÄHLER stellen daher an das kulturpolitische Düsseldorf die Forderung für die zukünftige Entwicklung: Förderanstrengungen und -möglichkeiten für die innerliche Kunst der Stadtviertel entwickeln, statt mit überdimensionierten Projekten medienwirksam durch die Geschäftsstrassen zu ziehen.“
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