FW: Schauspielhausdefizit von öffentlichem Interesse

Gestern sollte der Hauptausschuss über die 5.4 Mio Defizit im Schauspielhaus beraten.
Das Land hat seinen Anteil zur Deckung bereits zugesagt. Die verbleibenden 2.7 Mio soll der Rat am 12. Dezember bewilligen. Dorthin hat der Hauptausschuss damit auch die anstehende Diskussion um Ursachen und Konsequenzen geschoben.
Inzwischen sollen Wirtschaftsprüfer klären, wo das Defizit so plötzlich herkam und warum darüber so spät informiert wurde.

FW-Ratsherr Dr. Klaus Kirchner: „Das Schauspielhaus und seine Angelegenheiten sind aus unserer Sicht von öffentlichem Interesse und dürfen nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert werden. Sollten Dritte betroffen sein, so sind Personalien etc. eben von der Beratung auszunehmen. In jedem Fall kann man doch nicht immer die Rechte Dritter heranziehen, um bei unangenehmen Themen wie diesem Millionendefizit die Öffentlichkeit auszuschließen. Die Bürger haben nicht nur ein Interesse an einer transparenten Aufklärung, sondern auch ein Recht zu erfahren, warum es dazu kam, dass so spät informiert wurde und ob dies möglicherweise zu dienstrechtlichen Konsequenzen führen muss.“
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