Neuer Fachkraft-Lehrgang für Lehmbau

Ulrich Röhlen (Dachverband Lehmbau e.V., l.) und Dr. Lothar Vahling (Handwerkskammer) nach der Vertragsunterzeichnung.

Bauhandwerker mit Gesellenbrief können sich jetzt bei der Handwerkskammer Düsseldorf zum Lehmhandwerker weiterqualifizieren.

Ein erster, auf 20 Teilnehmer angelegter Kurs startet am 19. Mai 2014. Der Kurs dauert drei Wochen und umfasst 120 Unterrichtstunden. „Die Handwerkskammer hilft den heimischen Baubetrieben auf diese Weise, einen der langfristig perspektivträchtigen Wachstumsmärkte im Neubau zu erobern“, begründete Lothar Vahling, Geschäftsführer der Akademie der Handwerkskammer, die Initiative der Kammer.

Lehmbau liegt im Trend

Bauökologen verweisen bereits seit Jahrzehnten auf die Vorzüge des Lehmbaus. Und finden zunehmend Gehör: „Der Anteil des Lehmbaus am Haus- und Wohnungsneubau liegt aktuell bei einem Prozent, die Zuwachsraten sind aufgrund steigender Verwendung im Niedrigenergie- und Passivhausbau allerdings zweistellig“, so Ulrich Röhlen, zweiter Vorsitzender des Dachverbands Lehmbau e.V. Denn: Der Baustoff spart Heizenergie und er sorgt für ein gesundes, natürliches Raumklima. Langlebig ist er ohnehin, wie die in der Regel mit einer Stroh-Lehmmischung ausgefüllten mittelalterlichen Fachwerkbauten eindrucksvoll zeigen.
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