Bakowski und Bosacki in der Kunstsammlung NRW

Düsseldorf: Schmela Haus | "Wojciech Bakowski Piotr Bosacki Da sie wytrzymac it`s bearable" heißt eine Ausstellung, die die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen vom 3.2. - 10.6.2012 im Schmela Haus zeigt.

Es ist eine kleine, fast schon spartanische Ausstellung mit wenigen Exponaten, die Skulptur und Videos mit gezeichneten, animierten Filmen zeigt. Die Ausstellung wird vom Adam-Mickiewicz-Institut im Rahmen von "Polen in NRW 2012" gefördert.

"Der Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen wird schon lange gelebt," berichtet Marion Ackermann, die Künstlerische Direktorin des Museums. "Der Austausch wird auch nachhaltig sein. Kunst ist von existenzieller Bedeutung für die Gesellschaft. Wir freuen uns, die Künstler in die hiesige Kunstführung einführen zu können. Ihre Kunst ist eine überzeugende Einheit, eine Symbiose der beiden jungen Künstler. Es wird noch eine weitere polnische Ausstellung im Smela Haus in diesem Jahr geben."

Das heutige Schmela-Haus ist das bis 2009 als Galerie Schmela charakterisierte, seit 1996 denkmalgeschützte Gebäude in der Düsseldorfer Altstadt. Es wurde von 1967 bis 1971 von Aldo van Eyck im Stil des Strukturalismus gebaut. Es kostete mit einer Gesamtfläche von 378 Quadratmeter etwa 500.000 DM. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1971 war es außerdem das erste zu diesem Zweck errichtete Galeriegebäude der Bundesrepublik. Seit dem 11. November 2009 ist das Gebäude neben dem K 20 und dem K 21 dritter Standort der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf.Es wird für Kunstausstellungen und Symposien genutzt.

"Die Außenschale des mehrschaligen Mauerwerks der Fassade wurde aus vorgefertigten Betonmauersteinen errichtet. Sichtbar blieben die Betonstürze über den Öffnungen. Das Gebäude hat fünf Stockwerke, zwei unterirdische und drei oberirdische. Im ursprünglichen Entwurf war vom Architekten in der Mitte des Gebäudes ein gläserner Zylinder als Verbindung vorgesehen, was jedoch vom Eigentümer Schmela zugunsten größeren Wohnraums abgeändert wurde. 1995 wurde das Gebäude umgebaut. Der Architekt Günter Zamp Kelp schloss die ursprüngliche Durchfahrt und baute sie zu einem Geschäfts- und Ausstellungsraum um.

Durch seine verschachtelten Innenräume aus nackten Bimsbetonsteinen, Betondecken und Marmorfußböden, zudem ausgestattet mit einer gemütlichen Sitzgruppe, wich das Galeriegebäude nach seiner Eröffnung auffällig von den sonst üblichen White-Cube-Ausstellungsräumen ab," berichtet die Internetenzyklopädie Wikipedia in ihrem Beitrag über das Ausstellungsgebäude.

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