Carport - Mit detaillierter Planung zum perfekten Unterstellplatz

Die Planung eines Carports beginnt im Idealfall mit der Auswahl des richtigen Standortes. Ist schon ein Parkplatz vorhanden und soll nur mit Hilfe eines Carports überdacht werden, ist die Entscheidung schnell getroffen. Andernfalls wird üblicherweise ein Platz nah am Haus bevorzugt, aber das wichtigste Kriterium ist die Einfahrtsituation. Hier ist durchaus eine Probefahrt zu empfehlen, um zu prüfen, ob der angestrebte Stellplatz auch wirklich problemlos mit dem Wagen zu erreichen ist. Ganz wichtig: Spätere Positionen der Carportstützen berücksichtigen und genug Platz zum Ein- und Aussteigen einplanen!

Am Haus oder direkt an der Einfahrt?


Je nach den örtlichen Gegebenheiten kann es sich auch anbieten, den Carport direkt an die Grundstückseinfahrt zu bauen, um die Errichtung einer aufwändigen Zufahrt zu vermeiden und das Baumaterial für Carport und Parkplatz nicht zu weit transportieren zu müssen.

Ein Standplatz nah am Haus hat den Vorteil, dass vom geparkten Auto zum Eingang bei Regen oder beim Transport schwerer Gegenstände nur eine kurze Strecke zu Fuß absolviert werden muss. Baut man den Unterstellplatz direkt an das Haus an, ergeben sich auch Vorteile im Hinblick auf den Witterungsschutz, weil das geparkte Fahrzeug auf der dem Haus zugewandten Seite wind- und regengeschützt steht. Diesen Effekt kann man mit weiteren Seitenwänden am Carport verstärken. Ist die Ausrüstung des Carports mit Stromanschluss und Beleuchtung oder auch einem Wasseranschluss vorgesehen, ergeben sich außerdem in Gebäudenähe angenehm kurze Leitungswege. Bedenken sollte man allerdings, dass ein direkt an einer Hauswand positionierter Carport das Einbruchsrisiko erhöhen kann, weil über das vergleichsweise niedrige Carportdach plötzlich Fenster im ersten Obergeschoss leicht erreichbar sein können.

Gibt es baurechtliche Vorschriften?


Ist der Standplatz für den neuen Carport ausgewählt, sollte man überprüfen, ob baurechtliche Hindernisse oder Gestaltungsvorgaben bestehen. Ein kurzer Anruf bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung wird hier Aufschluss bringen. Selbstverständlich wird auch ein Fachhändler beim Verkauf eines Carports oder eines Bausatzes entsprechende Informationen und Planungsunterlagen für eventuell nötige behördliche Genehmigungen zur Verfügung stellen. Eine freie Planung in Eigenregie ist nicht jedem uneingeschränkt zu empfehlen.

Die Gestaltung der Einzelheiten


Nun geht es an die Planung der technischen und optischen Details. Ob der Carport modern in Stahl und Glas gehalten sein soll oder rustikal in Holz, mit Flach- oder Schrägdach kann der Bauherr jetzt festlegen. Je nach Gewicht der gewünschten Konstruktion ist zu beachten, dass die Stützen eventuell eigene Fundamente benötigen. Ist ein befestigter Kfz-Stellplatz bereits vorhanden, kann dessen Tragfähigkeit in die Überlegungen einbezogen werden, damit die Stützen möglichst ohne eigene Fundamente direkt auf dem Parkplatzuntergrund montiert werden können. Müssen Fundamente neu hergestellt werden, sind die Wetterverhältnisse zu berücksichtigen, denn zum Gießen von Beton darf kein Frost herrschen.

Sind alle Details bedacht und sinnvoll in die Tat umgesetzt worden, kann der Besitzer sich endlich an seinem Unterstellplatz erfreuen: Nie wieder Schnee fegen oder in ein von Sonnenschein völlig überhitztes Auto einsteigen! Mehr zum Thema Carport gibt es bei ziegler-metall.de.
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