Explosion bei IKEA in Dresden – welche Filiale bekommt die nächste Bombe ab?
Es ist bereits die vierte Bombe, die in einem IKEA-Einrichtungshaus hochgeht. Noch tappt die Staatsanwaltschaft Dresden um Lorenz Hase im Dunkeln. Wer hat den Sprengsatz in der IKEA-Filiale in den Elbepark in Dresden gezündet?
Um 20 Uhr ging die Bombe bei IKEA am Elbepark hoch. Zwei Kunden wurden verletzt, erlitten ein Knalltrauma. Sachschaden? Fehlanzeige. Als Fernzünder diente dem Bombenleger diesmal ein Handy. Gerade dieses Detail deutet auf einen Trittbrettfahrer hin. Denn die drei IKEA-Bomben davor wurden durch einen manipulierten Wecker ausgelöst.
Die Polizei in Dresden steht vor einem Rätsel. IKEA will nämlich weder eine Drohung bekommen haben, noch soll es einen Erpresser geben. Was also will der IKEA-Bomber im Elbepark, wenn er nicht einmal IKEA-Produkte in die Luft sprengt? Und warum ändert sich der Modus operandi? Nur einen möglichen Täter hat die Polizei zur Fahndung ausgeschrieben. Der Mann, der gemäß Augenzeugen-Aussagen vom Tatort flüchtete, ist etwa 40 Jahre alt. Am Tag als die IKEA-Bombe in Dresden hochging, trug er eine Baseball-Mütze, ein hellblau gestreiftes Hemd und eine große Sonnenbrille.
Wer Möbel einkaufen will, fragt sich nun womöglich: Muss ich jetzt IKEA meiden? Immerhin bleiben die Sicherheitsstandards beim schwedischen Möbelhaus auch nach vier Explosionen auf Status Quo. Wahrscheinlich lautet die Antwort: nein. Denn bislang detonierte einem Bericht auf bild.de pro Land nur eine IKEA-Bombe. Eine in Belgien (Gent), eine in Frankreich (Lomme) und eine in den Niederlanden (Eindhoven).


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