„Gute Reise und kommt wieder gut an!“ – Der gesund- und sicherheitsbewusste Urlaub

„Los geht´s“ – und zwar in den Sommerurlaub. Aber mit nur einem Koffer? Dies ist zumindest bei einer Familie kaum realistisch. Zudem sollten die Koffer sicher im Innenraum verstaut werden. Neben der Beladung, gibt es weitere Maßnahmen, die vor und während der Urlaubszeit für ein sicheres Gefühl sorgen.
 
Bevor es im Urlaub auf Tauchgang geht – ist eine Tauchtauglichkeitsprüfung zu machen.
 
Um das Gewicht der zulässigen Zuladung zu ermitteln, ist das „Leergewicht“ vom Wert für das „zulässige Gesamtgewicht“ abzuziehen. Die Daten stehen in den Fahrzeugpapieren.
 
Für die sichere Fahrt auf dem Mountainbike, sind die Grundpositionen zu beherrschen.
     
Das OK-Zeichen ist sehr wichtig beim Tauchgang und gibt Auskunft über das eigene Wohlbefinden.
 
Sauerstoffflasche, Atemregler oder eine Tauchuhr können am Urlaubsort ausgeliehen werden.

Der Sommer steht in den Startlöchern – und verspricht Wärme in der Heimat und sonnige Tage in der Ferne. Ob mit dem Wagen oder dem Flugzeug, bereits die Anreise sollte in jedem Fall so sicher wie möglich vonstattengehen, so dass der PKW mit seiner materiellen und menschlichen Beladung heil am Urlaubsort ankommt. Auch vor Ort sollten bei den Freizeitaktivitäten wie Mountainbiking oder Tauchen einige Sicherheitshinweise beachtet werden, die für einen entspannten und vor allem ungefährlichen Reiseverlauf sorgen. Dabei ist immer ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit der Kleinsten zu richten, die sich noch nicht selbstständig um ihren Schutz kümmern können. Doch wie wird der Urlaub für Jung und Alt entspannt stressfrei und vor allem gefahrenfrei gestaltet? Nachfolgend einige ausführliche Tipps.

1. Ein gesunder Start in den Jahresurlaub


a) Der Weg zum (Reise)mediziner

Andere Länder, andere Sitten: Dies gilt nicht nur für die Kultur am Urlaubsort, sondern auch für gesundheitlichen Risiken, die in der Ferne bestehen können. Wenn der Blick in die Ferne schweift, ist deshalb vor Reiseantritt eine reisemedizinische Beratung zu empfehlen. Reisemediziner klären über länderspezifische Krankheiten auf und können eine notwendige Prophylaxe durchführen. Die Vorsorge beinhaltet - unter anderem - spezielle Impfungen. Wenn es in die Tropen oder Subtropen geht, ist die Impfung gegen Gelbfieber beispielsweise Reisevoraussetzung. Die Impfung erfolgt jedoch nur durch spezielle Gelbfieberimpfstellen, die eine Impfbescheinigung ausstellen können. Schwangeren ist generell von bestimmten Impfungen abzuraten. Eine Ausnahme stellt hierbei allerdings die Impfung gegen Hepatitis A/B, Tetanus oder die Grippeimpfung mit Tot-Impfstoff dar. Diese können ab dem zweiten Schwangerschaftstrimester problemlos durchgeführt werden.

Neben den Impfungen empfiehlt es sich, auffällige Hautirritationen untersuchen zu lassen. Sind an Muttermalen Veränderungen festzustellen, ist ein Hautscreening ratsam, welches jedoch bereits nach jedem Urlaub in der Sonne gemacht werden sollte. Vor allem, wenn die Haut durch einen starken Sonnenbrand geschädigt wurde. Seit Juli 2008 haben Erwachsene ab dem 35. Lebensjahr im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung alle zwei Jahre die Möglichkeit, auf ein kostenloses Hautscreening. Dabei werden verschiedene Hautstellen, einschließlich der Kopfhaut, auf Hautkrebs untersucht, der eigene Hauttyp bestimmt und Präventionsmaßnahmen erläutert.


b) Medizinische Voraussetzung für Unterwasser-Aktivitäten

Wer seinen Körper im Urlaub nicht nur der Sonne, sondern auch dem Meereswasser von Kopf bis Fuß aussetzt, sollte vor dem Gang in die Unterwasserwelt, eine Tauchtauglichkeitsprüfung absolvieren. Diese ist im Alter von 18 bis 39 Jahren etwa alle drei Jahre aufzufrischen und für unter 18-Jährige und über 40-Jährige, ist eine jährliche Untersuchung ratsam. Denn in jungen Jahren steckt der Körper noch in der Entwicklung und im Alter kann es schneller zu Herz-Kreislauf-Beschwerden kommen. Auf der Seite der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin finden sich zertifizierte Taucherärzte nach Postleitzahl sortiert. Die Vorsorge für den erlebnisreichen Sport- oder Hobby-Tauchgang ist nicht zu unterschätzen, denn fast jeder zweite Tauchunfall ist auf gesundheitliche Beschwerden zurückzuführen.

2. Sicherheitsvorkehrungen und Richtlinien für die Reise mit Auto und Flugzeug



Bevor sich am Strand entspannt oder in die Fluten gestürzt werden kann – heißt es: „Der Weg ist das Ziel.“ Damit der Weg möglichst sicher und vor allem unfallfrei verläuft, sind bei der Beladung des PKWs sowie beim Flug durch die Lüfte, bestimmte Sicherheitshinweise zu beachten.

a) Effiziente Ausstattung und Beladung des Pkws

i) Hinweise zur Vermeidung von Überladung und zur Sicherung des Gepäcks


Muss das alles mit? Diese Frage wird gern einmal an die Familie gestellt, wenn diese ihre Koffer, das Strand-Equipment und den Proviant für die Fahrt vor dem PKW stapelt. Obwohl die Frage meist rein rhetorisch ist, sollte trotzdem zugunsten einer sicheren Beladung und somit auch Fahrt gehandelt werden. Eine moderne Autotechnik bügelt zwar Fahrfehler aus, jedoch ist die Beladungsgrenze dennoch nicht zu überschreiten. Denn sonst kann es dazu kommen, dass das Fahrzeug in der Kurve in gefährliches Schleudern gerät. Um dies zu vermeiden, darf das zulässige Gesamtgewicht nicht durch Zuladung überschritten werden. Wie viel Zuladung zulässig ist, ist in den Fahrzeugpapieren nachzulesen, indem die Zahl für das „Leergewicht“ vom Wert für das „zulässige Gesamtgewicht“ abgezogen wird. Für den Fahrer ist bei beiden Gewichtsangaben bereits ein Pauschalwert von 75 Kilogramm eingerechnet. Wer seinen Wagen überlädt und dabei erwischt wird, muss mit einer Geldbuße rechnen.

Tipps: Ungefährliches Beladen


Ungesicherte Gepäckstücke im Innenraum des Fahrzeugs können bei einer starken Bremsung mit dem 30- oder sogar 50-fachem ihres Eigengewichts an den Kopf- oder in den Rückenbereich der Insassen stoßen. Deshalb sind jegliche Gepäckstücke wie folgt zu verstauen:

• Gepäckstücke im Kofferraum sind mit dem hinteren Fahrzeuggurt zu befestigen.

• Besonders schweres Gepäck ist unten im Kofferraum zu verstauen, oder hinter den Sitzen im Fußraum.

• Das Netz zur Abtrennung des Kofferraums vom Fahrerraum und Kofferraumabdeckung (falls vorhanden) ist zuziehen.

• Lose Kleinteile können in separaten Boxen transportieren.

ii) Der Fahrradträger: Vor- und Nachteile der Trägervarianten und empfohlene Montierung

Neben den üblichen Verdächtigen wie Strandmatte, Fußball, Kleidung, Kühlbox oder Gesellschaftsspiel, gehören oft die Fahrräder zur Beladung der „Urlaubsautos“ dazu. Diese können mit unterschiedlichen Vorrichtungen an beziehungsweise auf dem Auto zu montieren.

Fahrradträger, die an der Anhängerkupplung zu befestigen sind, sind nach oben wegzuklappen und machen es bei einer Pause noch möglich, den Kofferraum problemlos zu öffnen. Dachträger beeinflussen wie hier beschrieben dagegen das Fahrverhalten, generell sollte mit dem Fahrradträger nicht schneller als 120/130 Kilometer pro Stunde gefahren und die Gewichtsbeschränkungen des Fahrradträgers für eine sichere Fahrt beachtet werden.

b) Sicherer Flug mit den Kleinsten

i.) Flugbedingungen für Schwangere


Während das Ungeborene problemlos zusammen mit Mutter und dem Rest der Familie im Auto zum Urlaubsort fahren kann, gibt es beim Flug in die Ferne oft einige Sicherheitsvoraussetzungen zu beachten. Für Schwangere haben einige Fluggesellschaften gewisse Richtlinien, die dem Schutz von Mutter und Ungeborenem dienen, deshalb ist sich über diese vorab bei der Airline zu informieren. Bis einschließlich 28. Schwangerschaftswoche ist für den Flug keine ärztliche Bescheinigung notwendig. Darüber hinaus muss sich die angehende Mutter von ihrem Hausarzt jedoch ein Flugtauglichkeitsformular ausfüllen lassen, welches meist auf der Internetseite der Airline zum Download zur Verfügung steht. Darin vermerkt der Arzt den geplanten Geburtszeitpunkt und kann Auskunft geben, ob die Schwangerschaft unkompliziert ist und der allgemeine Gesundheitszustand dem Flug nicht im Weg steht. Ab der 36. Schwangerschaftswoche wird Schwangeren die Flugerlaubnis von der Airline grundsätzlich untersagt.


ii.) Sicherung von Kindern: Bestimmungen der Fluggesellschaften

Befindet sich das Kind nicht mehr im Bauch, sondern kann sich schon selbstständig bewegen, kann dieses bis zum Alter von zwei Jahren innerhalb des Luftraumes der Europäischen Union (auch beim Flug mit einer europäischen Airline in ein nicht-europäisches Land) auf dem Schoß eines Elternteils mitfliegen. Sichern müssen sich die Kleinsten dennoch mit einem Schlaufengurt (Loop Belt), der am Gurt des Elternteils befestigt ist. Sicherer ist für Kinder über und unter zwei Jahren jedoch die Buchung eines eigenen Sitzplatzes. Zur Sicherung auf dem Platz, kann der Autositz dienen, der mit einem TÜV-Prüfsiegel und dem Hinweis „For use in aircraft“ versehen sein muss.

3. Schutzmaßnahmen bei der Durchführung von Outdoor-Freizeitaktivitäten


Sicher am Urlaubsort angekommen, kann es endlich losgehen…oder etwa nicht? Natürlich gehört zum Urlaub ein ausgewogenes und erholsames Freizeitprogramm, das den Alltag für die Zeit des Aufenthalts vergessen lässt. Doch bevor es über Stock und Stein mit dem Fahrrad, an der Felswand hinauf oder zur exotischen Tierwelt ins Meer geht, gilt neben dem Spaß, das Motto: „Sicherheit geht vor.“ So ist sich vorab mit dem Sportgerät, der notwendigen Ausrüstung und möglichen Gefahrenquellen auseinanderzusetzen, die besonders „Extremsportarten“ mit sich bringen können.

a) Auf rollenden Rädern und am Berg unterwegs: Der aktive Urlaub

i.) Mountainbiking – Effiziente Fahrtechnik und Ausrüstung


Das Mountainbiking hat meist nichts mit einer gemächlichen Tour in der Ebene zu tun. Dabei geht es mit dem Rad sportlich Berglandschaften hoch und runter. Ab und zu gerät dann auch mal der eine oder andere Stein zwischen die Speichen oder vor das Rad, der für gefährliches Schwanken auf dem Mountainbike sorgen kann. Um das Gleichgewicht und die Balance in brenzligen Situationen zu halten, ist vor der Tour die Einübung einiger technischer Grundlagen wichtig. Denn beim Mountainbiken gibt es nicht ohne Grund verschiedene Fahrtechniken. Einige Mountainbike-Vereine bieten sogar spezielle Fahrtrainings (Fahrtechnikkurse) für Anfänger an.

• Die Grundvoraussetzung für ein stabiles und sicheres Fahren ist unter anderem die Grundposition. Nachfolgendes Video gibt einige grundsätzliche Tipps:


Die Unterstützer des Fahrstils:


Da trotz fachmännischer Fahrtechnik Unfälle mit dem Mountainbike nicht gänzlich zu vermeiden sind, ist sich vor einem möglichen Sturz auf den harten Untergrund zu schützen. Sonst kann es schnell zu einer gefährlichen Kopfverletzung kommen, die sogar lebensbedrohlich werden kann. Besonders weil beim Mountainbiking Geschwindigkeit im Spiel ist, ist der Kopf vor einem Aufprall auf den meist steinigen und harten Untergrund, abzusichern. In Deutschland gibt es zwar keine Helmpflicht, dies entschied der Bundesgerichtshof im Jahr 2014 erneut, jedoch verringert ein Helm das Risiko auf schwere Kopfverletzungen. In anderen Ländern gibt es aber durchaus bestimmte Richtlinien, die das Tragen eines Helms vorgeben und an die sich im Ausland zu halten ist. Für unterschiedliche Sportarten gibt es jeweils speziell gefertigte Kopfschutze, welche sich je nach Verwendungszweck unter anderem in Form und Material voneinander unterscheiden. Beim Fahrradhelm wird zwischen Weichschalen- und Hartschalen-Helmen unterschieden. Die Weichschalen-Variante ist leichter und weniger robust als der Hartschalen-Helm mit robuster Kunststoffschicht und höherem Gewicht. Die Modelle unterscheiden sich jeweils in ihrer Schaumstoffschicht und sogenannte Mikroschalen-Helme sind aufgrund ihrer dünnen Kunststoffbeschichtung zum Beispiel leichter als Hardshell-Helme. Damit der Helm richtig passt, bei der Anprobe darauf achten, dass der Helm angenehm auf der Mitte der Stirn aufliegt und die Maße stimmen: Zum Messen des Kopfumfangs ein Maßband etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen ansetzen.





Der Kopfschutz ist beim sportlichen Mountainbiking noch durch Handschuhe und Schutzbrille zu komplettieren. Handschuhe, die eine ergonomische Polsterung besitzen, sorgen dafür, dass die Finger auf der bergigen Tour nicht taub werden oder gar schmerzen. Denn beim Biken ist oft schnelle Reaktionsfähigkeit gefragt und die Hände werden für Lenkmanöver gebraucht, die Gefahrensituationen umfahren lassen. Spezielle Handschuhe schützen zudem vor Schürfwunden, die beim Sturz entstehen können, sowie durch luftige Materialien vor Schweißbildung an den Händen. Letzteres verhindert das Abrutschen vom Lenkrad und sorgt für eine sichere Lenkradführung beim schnellen Fahren auf oft holprigem Untergrund. Auch die uneingeschränkte Sicht auf den Boden und die umliegende Landschaft ist für ein sicheres Fahren wichtig:


ii.) Klettern – Sicherung durch Verhalten und passendes Equipment

Für Sicherheit beim Klettern sorgt ebenso wie beim Mountainbiking ein passender Helm, der beim Klettersport zusätzlich – vor allem im Outdoor-Bereich – vor Steinschlag schützt. Darüber hinaus ist das Verhalten an der Wand für die Sicherheit entscheidend. Deshalb ist es auch beim Klettern wichtig, grundsätzliche Kniffe zu kennen und diese vor dem Gang an der Wand zu beherrschen.

Zur sicheren Ausrüstung des Kletterers, gehört genau wie beim Mountainbiking ein passender Helm, welcher beim Klettern zum einen als Schutz bei einem möglichen Sturz dient, aber auch vor Steinschlag schützt. Einen Rundumschutz bieten hier zum Beispiel sogenannte Hybrid-Helme, die außen mit einer harten Schicht ummantelt sind und an denen herabfallende Steine „abprallen“. Untenrum sorgen geeignete Kletterschuhe für einen festen und sicheren Stand an der Wand. Die Kraft, die zum Abstoßen benötigt wird, sollte durch die Schuhe nicht eingeschränkt, sondern unterstützt werden. Wichtig ist dafür, dass der Schuh möglichst eng sitzt – natürlich ohne unangenehm zu drücken, aber doch so fest, dass sich der Schuh am Fuß nicht verschiebt. Denn dies würde die Kraft wiederum einschränken.

iii.) Über das Wasser „kiten“ – Sicherheitsregeln beim Kitesurfing

Auch für Wasserbegeisterte haben die Urlaubsorte einiges zu bieten. In den letzten Jahren trat zunehmend das Kiten als beliebte Sportart zu Wasser in den Vordergrund. An Popularität hat das dynamische Wassersurfen bereits in den Neunzigern gewonnen. Bekannte Szenen gibt es unter anderem auf den kanarischen Inseln oder an der südfranzösischen Küste. Hiesig sind Kitesurfer an Nord- und Ostsee zu finden.

Da das Kitesurfen mit Geschwindigkeit in Verbindung steht, sollten besonders Anfänger nach der allgemeinen Unterweisung vor Ort immer einige Sicherheitshinweise beachten, hier finden sich drei Sicherheitsstufen, die sich auf die Technik des Kites beziehen.

Tipps für das sichere Kiten:

• Ausreichender Abstand zu Badebereichen.
• Schwimmer sollten sich nicht im Wasser befinden. Zudem sollten sich keine Personen im Flugbereich des Kites befinden.
• Ufer sollte möglichst in Sichtweite und immer schnell erreichbar sein.
• Strömungen sowie Wind- und Wetterverhältnisse beachten.
• Als Anfänger nie alleine kiten.
• Nie an die Leine fassen.
• Sicherheitsabstand – circa zweifache Leinenlänge – zu Klippen oder anderen Kitern.
• Das Auslösen des Sicherungssystems – z.B. Quickrelease.

So funktioniert der Quickrelease:



b) Unter dem Meer – Im Urlaub

Den Esprit der Unterwasserwalt möchten zahlreiche Urlauber entdecken – und da diese nicht über eine natürliche Schwimmflosse verfügen und unter Wasser atmen können, ist zur professionellen Taucherausrüstung zu greifen. Vorausgesetzt: Die Tauchtauglichkeitsprüfung gibt das „Go“ für die Unterwassertour.

Grundausstattung: Die ABC-Ausrüstung


1. Maske:

Die Maske muss perfekt zur eigenen Gesichtsform passen und wasserdicht sein. Für Brillenträger gibt es spezielle Masken mit optischen Gläsern. Um Sitz und Dichtigkeit zu überprüfen, die Maske mit der Nase ansaugen. Dabei sollte sich dieselbe nicht vom Gesicht lösen.

2. Schnorchel:

Das Mundstück des Schnorchels sollte angenehm im Mund liegen sowie eine anatomische und weiche Form aus Silikon aufweisen. Der Übergang zwischen Mundstück und Rohr sollte fließend und eine stabile Halterung für das Maskenband vorhanden sein.

3. Flossen:

Für die Füße ist eine Kombination aus Neoprenfüßlingen und Flossen, die mit einem Gummiband an den Füßen zu befestigen sind, zu empfehlen. Je nach Taucherfahrung sind Größe und Festigkeit der Flossen anzupassen: Umso größer die Flosse, desto höher der Kraftaufwand beim Tauchen.


- Weitere Ausrüstungselemente

Ob es sich lohnt noch weitere Tauchutensilien wie Flaschen, Tauchmesser, Atemregler oder Tauchuhr zu kaufen, hängt wohl vom eignen Budget und der Tauchhäufigkeit ab. Noch fehlende Dinge, können sind zum Beispiel in der Tauchschule zu leihen.

4. Am Strand entspannen mit der ganzen Familie


Während Vater oder Mutter tauchen, passt der jeweils andere am Strand auf die Kleinsten auf, die sich eher über dem Wasser und auf dem Sand vergnügen. Doch wie geraten die Jüngsten am Strand nicht in Gefahr und schlucken Wasser oder ziehen sich einen unangenehmen Sonnenbrand zu? Nachfolgend ein paar Tipps zum sicheren Spielvergnügen am Strand.

a) So bleiben die Kleinen über Wasser

Plantschen oder die ersten eigenen Schwimmzüge tätigen – für die kleine Erfrischung im Meer, sind Kinder immer zu begeistern. Jedoch kann das Kind beim Wasserspiel schnell einmal mit dem Kopf unter Wasser geraten, wenn es nicht abgesichert ist. Dann reichen oft wenige Sekunden aus, die zum Ertrinken führen. Haben die Kinder erst einmal diese gefährliche Position eingenommen, können sie sich nicht wie Erwachsene selbstständig aus der Situation befreien und die Beine unter den Körper ziehen, um sich zu retten. Auch andere Faktoren können das Kind in Gefahr bringen, deshalb hat die deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft einen kindgerechten Leitfaden mit Baderegeln zum Thema „Sicherheit rund ums Wasser“ zusammengestellt. Sollte es trotz Vorsichtsmaßnahmen und passender Schwimmhilfe dazu kommen, dass das Kind unter Wasser gerät, sind sofort folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen (siehe Seite 17) durchzuführen.

Die sichere Schwimmhilfe für die Kids – Worauf zu achten ist:

• CE-Prüfzeichen.

• Schadstofffreies Material.

• Mindestens zwei Luftkammern und je Schwimmflügel ein Rückschlagventil.

• Auf die Altersangabe des Herstellers achten. Wenn die Flügel zu weit sind, rutschen sie vom Arm und zu enge Flügel können zu Durchblutungsstörungen führen.

• Die Flügel bestehen unter anderem aus Gummi oder Neopren.

b) Schutz vor den UV-Strahlen

i.) Richtiges Cremen und Sonnenschutztextilien für Klein und Groß


Auch die Sonneneinstrahlung, die besonders zur Mittagszeit nicht zu unterschätzen ist, kann schnell unangenehm werden. Die ultravioletten Strahlen dringen in die Haut ein und schädigen die Zellen. Starke Schädigungen entstehen vor allem, wenn die Haut der Strahlung zu lange ausgesetzt ist. Dann können selbst die Selbstheilungsprozesse des Körpers nicht mehr vor einer Entartung der Zellen schützen. So kann dauerhaft Hautkrebs entstehen, dessen erste Anzeichen – wie bereits erwähnt – bei einem Hautscreening festzustellen sind. Soweit muss es aber gar nicht kommen. Während sich die Eltern meist wissen, mit Sonnencreme oder Kleidung vor den Strahlen zu schützen, sieht es bei den Jüngsten anders aus. Wobei gerade Kinder einen effektiven Sonnenschutz nötig haben. Bereits ein halbes Jahr nach der Geburt sind die Hautschichten entwickelt und die UV-empfindlichen Hautzellen liegen viel näher unter der Hautoberfläche als bei Erwachsenen. Was im Umkehrschluss bedeutet: Die Haut von Kindern wird von UV-Strahlung viel stärker und vor allem schneller belastet.


- Eine Übersicht der tagesaktuellen UV-Belastungsprognosen findet sich auf der Webseite des Bundesamts für Strahlenschutz.

ii.) Getönte Gläser und ihre Qualitätsmerkmale

Auf der Nasenspitze sollte sich neben einer Cremeschicht, eine passende Sonnenbrille befinden. Die Allerkleinsten unter den Sonnenanbetern sollten jedoch noch keine Brille tragen, diese empfinden sie meist nur als störend und zudem müssen Kinder in einem gewissen Maß den Selbstschutzmechanismus der Augen trainieren. Ab circa zwei Jahren ist eine Sonnenbrille dann sinnvoll – vor allem, wenn die Kleinsten längere Zeit in der Sonne spielen. Denn Kinder haben größere und hellere Pupillen als Erwachsene und bieten dadurch mehr Angriffsfläche.

Die Tipps zusammengefasst


Urlaub heißt: Sonne, Strand, Entspannung, Spaß und Ruhe vom Alltag. Bei all der Vorfreude und dem Vergnügen, ist jedoch die Sicherheit nicht zu vernachlässigen. Deshalb sind Sicherheitsvorkehrungen für Anreise und Urlaubsprogramm zu treffen- zusammengefasst:

• Anreise: Impfungen, effiziente Beladung des Autos und Beachtung der Flugrichtlinien.

• Freizeitgestaltung: Passende Ausrüstung für die Durchführung von Extremsportarten vor Ort (Sichere Fahrtechnik, Sicherung beim Klettern und die Tauchtauglichkeitsprüfung).

• Entspannung am Strand: Wirkungsvoller Sonnen– und Schwimmschutz für die Kleinsten (UV-Schutzkleidung, geprüfte Schwimmhilfen, effizientes Eincremen und die passende Sonnenbrille).

Unter Beachtung der genannten Sicherheitsvorkehrungen und mit einem individuellen Entspannungsprogramm heißt es dann am Ende des Urlaubs: „Schön, dass ihr erholt und munter zurück seid.“


Bilder:

Abbildung 1: © Jürgen Fälchle – fotolia.com (#81652374)

Abbildung 2 : © kichigin19 – fotolia.com (#1076770399)

Abbildung 3: © ChiccoDodiFC – fotolia.com (#90183574)

Abbildung 4: © lassedesignen – fotolia.com (#79232706)

Abbildung 5: © Jag_cz – fotolia.com (#105428783)

Abbildung 6: © thomasklee – fotolia.com (#45996004)

Abbildung 7: © Kara – fotolia.com (#67734486)
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.