Sternenleuchten im Sonnenschein


Schön dieser Blickwinkel!
Gestern habe ich schon Birnenblüten aufgenommen, jetzt kommt der Frühling im „Sauseschritt“.
Gruß Stephan
So, jetzt weiss ich wie diese Blume heisst. Diese sehe ich des öfters und Du hast sie sehr gut fotografiert ... :-) !
@Stephan: Ein solcher Birnbaum wächst gewiss sehr geschützt! Aber Du hast recht: Wir werden staunen, wenn wir irgendwann im Mai aufschauen und bewundernd feststellen - welch' ein Blütenreigen!
@Uschi: Das freut mich :-)
Die Sternmagnolie hat insbesondere in den letzten Jahren größte Beliebtheit gewonnen, verzaubert sie doch recht zeitig den unscheinbarsten Garten ...
Wolfgang
Ich wollte auch mal die Mangoliebäume fotografieren. Bald blühen alle.
Liebe Grüße
Irene
Ein wunderschöner Titel zum passenden Motiv. Das
ist ganz nach meinem Geschmack.
Gruß Max
Nachtrag für Wolfgang
E Lucevan le stelle!
in Deutsch:
Es leuchteten die Sterne...
Ein guter Geruch stieg von der Erde auf...
Das Gartentor knarrte, Schritte im Sand...
Wie eine Blume duftend, trat sie ein,
Und schon lag sie in meinen Armen...
O süße Küsse, zärtliche Umarmungen,
Unter denen ich zitternd
Ihre Schönheit entschleierte!
Dieser Liebestraum ist für immer vergangen...
Vorbei sind jene Stunden,
und ich sterbe in Verzweiflung!
Ich sterbe in Verzweiflung!
Und doch hab' ich nie das Leben so geliebt
Das Leben so geliebt!
diesen Paradesong aus der Oper Tosca
in italienisch gesungen vom verstorbenen
Luciano Pavaratti ein absoluter Genuß:
E lucevan le stelle...
e olezzava la terra...
stridea l'uscio dell'orto
e un passo sfiorava la rena...
entrava ella, fragante,
mi cadea fra le braccia...
Oh, dolci baci, o languide carezze,
mentr'io fremente
le belle forme disciogliea dai veli!
Svanì per sempre il sogno mio d'amore...
L'ora è fuggita e muoio disperato,
e muoio disperato!
E non ho amato mai tanto la vita...
Tanto la vita!
wie das Bild von Wolfgang... Danke
und nun einmal reinhören und sich das
Motiv von Wolfgang anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=4mX7ugJ5NM8
Wunderschön. Ich mag sie auch, die Magnolien.
Überall blühen momentan die Mangnolien, solche Bilder erfreuen uns doch alle.
@ Wolfgang ich habe heute in Bad Gögging auch schon Birnenblüten fotografiert.
Danke Euch allen, danke Max!
Ja, manche fragen, was wir Menschen der Natur geben können: Menschlichkeit!!! Denn ohne den Menschen existiert keine Menschlichkeit auf Erden.
Dieses assoziierte ich, als ich die Zeilen von Max las.
Wie oft hörte ich die alte Phrase: die Natur könne ohne den Menschen existieren, der Mensch aber nicht ohne die Natur!
Dies gilt nur solange, solange man das Wesentliche, das der Mensch n e u schaffen kann im Kosmos, i g n o r i e r t.
Wundert es uns, das gerade Natur-Freunde, sogenannte, diese Phrase dreschen? Sie vergessen eben das Wesentliche, Menschlichkeit.
Paradox oder? Aber wer die Natur ohne Menschlichkeit liebt, der sage nur, er liebe - aber ohne Liebe ... .
Diese Tragik konnte ich hier nur andeuten. Irgendwie schien sich diese Idee eben zu regen, gerade heute, gerade jetzt.-
Grüße
Wolfgang
Jeder Stern am Nachthimmel ist e i n e Sonne: Leuchteten auch a l l e Sterne einer Nacht, wären sie doch nicht annähernd so hell wie u n s e r e Sonne.
Merkwürdig.-
Ps: Vielleicht sollte ich den oben ausgeführten Gedanken auf den Punkt bringen:
"Was kann der Mensch der Natur geben? Kann die Natur ohne den Menschen existieren?"
"Die Natur fand zum Menschen, die Menschlichkeit gehört fortan zur Natur wie das Licht und das Leben.
Nein, die Natur kann ohne den Menschen nicht existieren, denn ohne den Menschen fehlt der Natur - die Menschlichkeit!
Was wäre denn alle Natur ohne Humanität? Was wäre denn alles Leben, alle Intelligenz, ja alle Weisheit - ohne Menschlichkeit? Was wäre die Evolution der Natur (und des Kosmos) ohne Humanität?
Nein und nochmals nein: die Natur ist ohne Menschlichkeit wie ein Mensch ohne Herz, wie ein Mensch ohne Liebe."
Wenn mancher noch nicht mehr in dieser These erkennen kann als eine (vielleicht spitzfindige) Phrase, so liegt dies vielleicht daran, dass er auf technologische Innovationen, auf die zweifellos grandiose technische Kulturentwicklung des Menschen auf der Erde schaut, aber dabei vergisst, um wieviel kostbarer und unvergleichlicher alle jene Taten und Handlungen der Menschen sind, die auf Erden je Menschlichkeit lebten. Sie brachten etwas in die Welt, die unsere Welt zu einer einmaligen macht: Menschlichkeit.
Denn eben diese Menschlichkeit ist ihrem Ursprung nach ewig und unvergänglich.
Was ist uns wertvoll? Alle Geschöpfe und Gestaltungen der Natur können - jedes auf seine Weise - unsere Bewunderung uns abverlangen; aber ein Mensch, der aus Menschlichkeit lebt und sich entwickelt, führt uns in die Nähe des Göttlichen, denn er selber schafft durch seine Menschlichkeit, die er lebt, etwas, das v o r ihm nicht war - er schafft etwas Neues.
Wäre dieses nicht würdig, "göttlich" genannt zu werden?
Wenn einmal - nach vielen tausend Jahren - Geschichtsforscher auf unsere Kulturepoche schauen werden, werden sie sich vielleicht fragen: Was haben jene Jahrhunderte der Menschheit gebracht?
Sollte die einzig tragende Antwort sein: Maschinen?!
Bliebe wirklich von unserer Zeit nur, dass wir neue (ja, sehr raffinierte) Maschinen erfunden haben, dann wäre das so implizierte Urteil erdrückend, denn müssten jene (fiktiven) Geschichtsforscher nicht auch fragen:
"Aber haben jene Menschen damals denn gar nicht daran gedacht, mit ihrer innovativen Kreativität s i c h selber und ihre Menschlichkeit weiter zu entwickeln?"
Allen unerfreulichen Frösten zum Trotz blüht diese bezaubernde Sternmagnolie auf im Blütenreigen des Aprils.-