VSC-Herren bleiben auf Rang zwei
Bereits vor Spielbeginn waren die Chancen des VSC Donauwörth auf die theoretische Möglichkeit doch noch Meister zu werden auf ein Minimum gesunken, denn verletzungsbedingt konnte Coach Roland Wuchterl nur mit acht Mann, davon noch zwei angeschlagen, die Reise ins Ries antreten. So schlugen sie sich in Nördlingen recht wacker, hatten aber gegen den neuen Meister und Aufsteiger TSV Nördlingen keine echte Siegeschance.
TSV Nördlingen - VSC Donauwörth 3:0 (25:18, 25:22, 25:22)
Allein ein Blick auf die Spielerbank des TSV Nördlingen, zeigte die unterschiedlichen Voraussetzungen für das Finale der Kreisliga, denn diese war im Gegensatz zum VSC mit zwölf Mann ausgestattet, die alle unbedingt Meister werden wollten. Und so begann dann auch das Auftaktmatch zwischen Tabellenführer Nördlingen und seinem Verfolger VSC Donauwörth. Die TSV`ler erspielten sich schnell einen klaren Vorsprung, den sie problemlos bis zum Ende des ersten Satzes verwalteten. Zwar führten mahnende Worte von Coach Roland Wuchterl in der Satzpause zu einer Leistungssteigerung im Team des VSC´s, sie waren teilweise sogar die dominierende Mannschaft auf dem Feld. Allerdings konnte ein knapper Vorsprung zum Ende des zweiten Satzes nicht in einen Erfolg umgemünzt werden, denn als es darauf ankam, drehten die Gastgeber nochmals auf und erspielten sich mit dem Glück des Tüchtigen die entscheidenden Punkte zum 2:0 Vorsprung. Damit war die Meisterschaft bereits entschieden, denn die VSC`ler konnten die Nördlinger selbst mit einem Sieg nicht mehr einholen. Von diesem Zeitpunkt an, war die Verbissenheit wie weggeblasen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Match der beiden besten Teams der Kreisliga, das mit einem 25:22 für den neuen Meister TSV Nördlingen auch einen würdigen Sieger hatte.
Nach dem den Nördlingern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen war, kamen im zweiten Match des Tages ihre „zweite“ Garnitur zum Einsatz, die allerdings für den FC Langweid immer noch zu stark war. Das klare 3:0 spricht für die Ausgeglichenheit beim TSV.
VSC Donauwörth - FC Langweid 3:0 (25:12, 25:22, 25:21)
Im letzten Spiel der Saison musste Coach Roland Wuchterl auf Grund der vielen Ausfälle noch selbst ins Spielgeschehen eingreifen. Trotz der verlorenen Meisterschaft im Auftaktmatch zeigten die VSC`ler im ersten Satz was in ihnen steckt und konnten diesen in nur wenigen Minuten mit 25:12 für sich entscheiden. Die beiden restlichen Sätze waren dann eine reine Pflichtaufgabe, zumal der FC Langweid keinerlei Widerstand leistete und letzten Endes die meisten VSC-Punkte durch Eigenfehler des Gegners zu Stande kamen. Der zweite Platz ist für die VSC´ler am Ende doch noch ein versöhnlicher Platz und macht Hoffnung auf mehr in der nächsten Saison.
Unter Coach Roland Wuchterl spielten für den VSC Donauwörth: Peter Gierak, Mario Kennedy, Hannes Köhnlein, Martin Luger, Stefan Mederle, Armin Mutzel, Jürgen Schultz und Maximilian Thren.



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