Oberliga-Pandas fordern dem Führungsduo alles ab

Zu selten fand der Ball den Weg durch den gegnerischen Korb.

Samstag der 26.02.2011 könnte in die Analen der Donauwörther Rollstuhlbasketballer als der Tag der vergebenen Chancen eingehen. Trotz zahlreicher Möglichkeiten unterlagen die Oberliga-Pandas des BVSV Donauwörth gegen Gastgeber SKV Ravensburg II (46:44) und Spitzenreiter Rolling Chocolate Heidelberg II (53:67).

Vor Spielbeginn benannte Spielertrainer Franko Wiessala das Zeil so: "Wir haben zwar keine Chance, wollen Ravensburg und Heidelberg aber ärgern!" Im Spiel gegen den Tabellenzweiten Ravensburg waren es aber die Pandas die sich von Beginn an ärgerten. Denn gleich reihenweise blieben beste Chancen ungenutzt. Daher lagen die Nordschwaben zur Halbzeit bereits deutlich 32:19 zurück. Dann konnten sie jedoch ihre Verteidigung stabilisieren und für ein ausgeglichenes 3. Viertel sorgen (43:30). Im Schlussviertel konnten sie die Intensität in der Verteidigung gar noch erhöhen und Florian Osenberg nach Ballgewinnen immer wieder erfolgreich unter dem gegnerischen Korb in Szene setzen. Punkt um Punkt schmolz der Rückstand zusammen. Ravensburg gelang ab der 33. Minute kein einziger Punkt mehr. Allerdings lief die Uhr gnadenlos gegen die Pandas, denen das Wurfglück auch in dieser entscheidenden Spielphase verwehrt blieb. Am Ende mussten die Donauwörther eine unnötige Niederlage quittieren.
Spitzenreiter Heidelberg zeigte den Nordschwaben im gleich anschließenden Spiel von Beginn an seine klare Überlegenheit auf. Topscorer Leon Schöneberg erzielte bereits im 1. Viertel 13 Punkte. Obgleich die Donauwörther ihre Chancen nun besser nutzten, lagen sie zu diesem Zeitpunkt bereits 14:23 zurück. Mit viel Einsatz brachte Christian Herb sein Team wieder Punkt um Punkt an den Ligaprimus heran. In der 19. Minute war der Anschluss (25:29) wieder hergestellt. Heidelberg zog das Tempo jedoch nochmals an und erhöhte bis zur Pause auf 27:34. Bis Mitte des 3. Viertels konnten die Pandas auf Tuchfühlung bleiben (26. Minute 37:44): Anschließend forcierte Heidelberg wieder das Tempo und enteilte auf 41:53. Im abschließenden Viertel konnte Donauwörth zwar mithalten aber nicht mehr verkürzen. Obgleich sie Tabellenführer Heidelberg lange Zeit alles abverlangen konnten - mehr als ärgern konnten die Nordschwaben ihn nicht. Endstand: 53:67.

Für Donauwörth spielten: Günter Osenberg (0/2), Karl Herb, Helmut Schmalz (0/2), Hans Huber (6/8), Franko Wiessala (4/4), Patricia Kimmel, Klaus Berger (9/16), Christian Herb (11/9) und Florian Osenberg (14/12).

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