Nach misslungenem Saisonabschluss müssen die Oberliga-Pandas um Klassenerhalt bangen
Der Saisonabschluss am vergangenen Sonntag in Ulm-Söflingen war ein Spiegelbild der gesamten Saison. Die Rollstuhlbasketballer des BVSV Donauwörth mussten der Jugend den Vortritt lassen. Da Zeitgleich das Regionalliga-Team der Nordschwaben in Würzburg gastierte, musste der Topscorer des Oberliga-Teams, Christian Herb mit nach Franken reisen. Zudem war Florian Osenberg an einer Grippe erkrankt. Daher konnte Spielertrainer Franko Wiessala seine "jungen Wilden" nicht einsetzen. So kam es, dass das wohl älteste Team der Pandas mit einem Durchschnittsalter von 48 Jahren die Reise Donau aufwärts antreten musste. Dass mit diesem Team das Siegen schwer werden würde, war allen Akteuren bewusst. Aber zumindest ärgern wollten sie die gegnerischen Teams. Dies gelang wieder erwarten sogar relativ lange. Vor allem gegen Ulm bewiesen die Nordschwaben, dass sie durchaus über die gesamte Spieldauer zu kämpfen bereit waren. Auch wenn sich Gastgeber Ulm-Söflingen immer wieder mit bis zu 18 Punkten absezten konnte, verkürzten die Oberliga-Pandas immer wieder und gingen das hohe Tempo der ambitionierten Gastgeber mit. Ohne diese jedoch auch nur in die Nähe einer Niederlage bringen zu können. Dies war um so bedauerlicher, da sie, wie sich im nachhinein herausstellte, offensichtlich zu viel Kraft gegen den falschen Gegner gelassen hatten. Obgleich sie gegen Pforzheim bis weit in das 3. Viertel mithalten konnten, reichte es gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nicht zu einem Sieg. Sie unterlagen Ulm-Söflingen 59:47 und Pforzheim 55:37. Ob die Pandas dennoch in der Oberliga verbleiben können, wird sich erst nach Abschluss aller Ligen am grünen Tisch entscheiden. Die Anzahl der Ab- und Aufsteiger der jeweiligen Ligen hat auch mit den personellen und finanziellen Möglichkeiten der Vereine zu tun. Daher können die Nordschwaben noch um einen Platz in der Oberliga bangen.
Für Donauwörth spielten: Günter Osenberg (0/1), Karl Herb, Helmut Schmalz, Hans Huber (20/12), Franko Wiessala (9/16), Patricia Kimmel und Klaus Berger (18/8).

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