Handball HSG: Der Landesliga-Meister feiert
HSG Donauwörth/Rain – SV-DJK Taufkirchen 21:14 (11:4)
Obwohl die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag unter Dach und Fach gebracht worden war, spielten die Donauwörtherinnen noch einmal voll auf. Sie präsentierten sich in bester Spiellaune, begeisterten ihre Fans und landeten gegen keineswegs enttäuschende Gäste einen überzeugenden 21:14-Sieg. Das anschließende „Bad in der Menge“ und die Siegesfeier ließen keine Wünsche offen. Einziger Wermutstropfen: Der Meisterschaftswimpel hatte aus bisher unbekannten Gründen den Weg nach Donauwörth nicht gefunden.
Vor einer ansehnlichen Kulisse merkte man den bis in die Haarwurzeln motivierten und vom Trainerinnen-Gespann Maria Dushkova/Kirsten Neuhaus hervorragend eingestellten Gastgeberinnen sofort an, dass sie auch die letzte und für die Meisterschaft eigentlich unbedeutende Begegnung für sich entscheiden wollten. Vor allem gelang es ihnen von Beginn an, die überragende Torjägerin der Gäste auf Distanz zu halten. Konnten die Taufkirchnerinnen während der ersten Viertelstunde noch einigermaßen mithalten (6:4), so kamen sie anschließend total unter die Räder und hatten dem HSG-Sturmlauf, der fünf Tore in Folge erbrachte, nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen (Halbzeitstand 11:4).
Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs setzten die Donauwörtherinnen ihre Handball-Gala unvermindert fort und markierten unter dem Jubel ihrer begeisterten Fans mit dem 15:5 einen Zehn-Tore-Vorsprung. Danach allerdings ließen sie es – im Gefühl des sicheren Sieges – etwas ruhiger angehen und gestatteten dem Gast eine kleine Ergebniskosmetik auf 21:14. Nach dem Schlusspfiff brachen dann alle Dämme. Eine Begeisterungswelle schwappte durch die Halle. Die Mädchen lagen sich überglücklich in den Armen, ließen sich bejubeln und feierten ausgelassen. Es war geschafft – eine überragende Landesliga-Saison, in der die Donauwörtherinnen daheim ungeschlagen geblieben waren, hatte mit der Meisterschaft ihren glücklichen Abschluss gefunden.
Für die HSG spielten:
Vanesa Alija (im Tor), Johanna Müller (3/1), Julia Gayr (5), Sarah Hieber, Chiara Weigl (5/1), Ellen Neuhaus (4/1), Anne Marb (2), Birgit Hitzler, Laura Fischer (1) und Kim van Gent (1)



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