Handball-Ehrenamtspreis für Robert Benkert
Der Donauwörther ist einer von vier Preisträgern, die die schwäbischen Handballer kürzlich ehrten. Der Handball-Bezirk Schwaben vergibt jährlich seinen Ehrenamtspreis an verdiente Mitarbeiter. Das Vergabe-Motto lautete dieses Mal: „Der Tausendsassa in unserer Abteilung. Er kann alles und hilft auch immer, wenn Hilfe erforderlich ist!“.
Sehr zur Freude der Donauwörther Handball-Gemeinde war heuer auch wieder ein VSC-ler unter den Geehrten: Robert Benkert.
Er erhielt die Ehrung als Gründungsmitglied der VSC-Handballsparte (1975) und auf Grund seiner vielfältigen und hervorragenden Tätigkeiten in der Vorstandschaft, als Sportwart und bei der Organisation und Abwicklung der unterschiedlichsten Aktivitäten und Veranstaltungen „seiner“ Donauwörther Handballer.
Die Preisverleihung nahm der Bezirksvorsitzende Pius Waldmann im Rahmen einer gelungenen Feierstunde am 1. Februar 2010 im Hotel „Zur Post“ in Leipheim vor. Neben Robert Benkert wurden geehrt: Das Ehepaar Hannelore und Günter Gerum (TSV Königsbrunn) und Elisabeth Baierlein (TSV Friedberg). Herzlichen Glückwunsch!
Laudatio Robert Benkert
Von Anfang an dabei
Robert Benkert (geb. 25.07.1946) gehörte am 12.03.1975 zu den Gründungsmitgliedern der Handballsparte des VSC Donauwörth. Von Anfang an engagierte sich Benkert in der jungen Abteilung, in der es so gut wie alles neu zu installieren galt. In den ersten Jahren spielte er in der neu formierten Männermannschaft, war aber bereits damals wegen seiner ausgezeichneten praktischen Begabung wertvoller Helfer bei allen anstehenden Arbeiten und Veranstaltungen.
Vorstandschaft
Dies führte auch dazu, dass ihn unsere Generalversammlung am 27.04.1982 erstmals als Schriftführer in die Vorstandschaft unserer Abteilung wählte. Vorstandsmitglied ist er in den unterschiedlichsten Funktionen bis auf den heutigen Tag geblieben (darunter allein von 1983 bis 1993 und von 1997 bis 2006 als Sportwart).
Sportwart
In seiner Funktion als Sportwart für alle VSC-Handballteams oblagen ihm alle Aufgaben von der Vorbereitung bis zur Durchführung des Spielbetriebes (Mannschaftsmeldungen, Hallenbelegungen, Erstellen der Spielpläne, Druckaufträge für Faltspielpläne, usw.). Bei der Abwicklung des Spielbetriebes stand er bei Heimspielen an vorderster Organisationsfront (Hallenaufbau, Zeitnehmer, Ordner, usw.) und war bei Auswärtsspielen oftmaliger Begleiter der Teams als Schriftführer und Fahrer von Jugendmannschaften.
Jugendturniere des VSC
Nicht wegzudenken war das Organisationstalent Benkert bei unseren VSC-Jugend-Festivals, die unsere Sparte in den Jahren 1988 bis 1998 durchführte. Dieses Freiluftturnier war Jahr für Jahr Anziehungspunkt für etwa 100 Jugendmannschaften, die sich ein zweitägiges Stell-Dich-Ein (mit Zelt-Übernachtung) in Donauwörth gaben. Diese Jugendturniere organisierte Benkert mit einer Handvoll Helfer von A bis Z (Aufbau des Festzeltes, Aufbau von 8 bis 10 Rasenplätze auf dem Fußballfeld, Essen- und Getränke, Leitung des Turnier-Spielbetriebes und Ergebnisauswertung, Abbau).
Feiern, Feste
Auch bei der Vorbereitung und Durchführung von Feiern und Festen war Benkert in seinem Element. Obwohl ihm hierbei vor allem die technischen Belange oblagen (Mikrophon, Beleuchtung, Christbaum), organisierte er beispielsweise auch die Durchführung von Kinderspielen und schlüpfte bei der Kinder-Weihnachtsfeier auch in die Rolle des Knecht Ruprecht an der Seite des Nikolaus.
Verkaufsstände für Glühwein und Lose
Auf dem während des Donauwörther Weihnachtsmarktes installierten VSC-Stand, den Benkert selbstverständlich mit auf- und abbauen half, war er beim Glühwein- und Loseverkauf für unsere Abteilung aktiv und erbrachte so seinen Beitrag zur Entlastung des knappen Sparten-Etats.
Soziales
Seine soziale Ader als ehemaliger Pensionisten-Betreuer bei der Bundeswehr kam auch uns Handballern sehr zugute. Hier war und ist Benkert bei zahlreichen Kranken- und Geburtstagsbesuchen ein gern gesehener Vertreter unserer Sparte und des VSC.
Gesundheitsbedingter Rückzug
Seine angeschlagene Gesundheit zwingt Benkert seit etwa zwei Jahren, etwas kürzer zu treten. Trotzdem steht er uns nach wie vor im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Rat und Tat zur Verfügung.


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