Handball Donauwörth: Begeisternder Auftritt beendet die Negativserie
VSC Donauwörth – TSV Friedberg III 32:28 (13:12)
Nach einer verletzungsbedingten wochenlangen Durststrecke bezwangen die Donauwörther dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die keineswegs enttäuschende Reserve des TSV Friedberg verdientermaßen mit 32:28. Die VSC-Fans waren von dem engagierten und sehenswerten Auftritt äußerst angetan und hoffen mit ihrem Team, dass damit die Trendwende geschafft ist.
Die Gastgeber, die bis auf den für zwei Spiele gesperrten Tobias Fieger, endlich wieder einmal in stärkster Besetzung antreten konnten, präsentierten sich von Beginn an in glänzender Verfassung. Sie stellten die Gästeabwehr vor erhebliche Probleme und gingen postwendend mit 4:1 in Front. Allmählich gelang es dann aber auch den TSVlern mehr Ordnung in ihre Aktionen zu bringen, ihre ganze Routine in die Waagschale zu werfen und Tor um Tor aufzuholen. Das Spiel war längst eine äußerst attraktive Partie geworden, die die Fans beider Seiten voll in ihren Bann zog. Nachdem auch die Donauwörther, die inzwischen mehrfach den Ausgleich hatten hinnehmen müssen, nicht aufsteckten, war für Spannung stets gesorgt, bevor es beim Stand von 13:12 in die Pause ging.
Der Anfang der zweiten Halbzeit war ein Spiegelbild des Spielbeginns. Wieder beherrschten die Donauwörther das Geschehen unerwartet deutlich. Nach fünf Minuten hatten Ansgar Loitzsch, Anton Espach, Andreas Biehle und Sebastian Triebel Trainer Lubos Urban hörbar aufatmen lassen, als sie für den 17:14-Zwischenstand sorgten. Die Vorentscheidung war damit aber noch keineswegs gefallen, denn die Gäste zogen noch einmal alle Register ihres beachtlichen Könnens und schlossen zum 20:19 auf. Das Spiel schien zu kippen, zumal mit Tobias Marx und Rico Braun fast zeitgleich zwei VSCler die Strafbank drücken mussten. Die Donauwörther aber ließen sich nicht beeindrucken, schossen zwei Tore in Unterzahl und schafften zehn Minuten vor Schluss einen Vier-Tore-Vorsprung, den sie sich nicht mehr nehmen ließen.
Ein überglücklicher Trainer Lubos Urban lobte anschließend insbesondere die geschlossene Mannschaftsleistung seiner Truppe, die buchstäblich über sich gewachsen war.
Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Andreas Biehle (5), Rico Braun, Anton Espach (6/1), Ansgar Loitzsch (8), Tobias Marx (1), Claus Pauler und Sebastian Triebel (12/7)
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