Handball Donauwörth: Angriff zu drucklos
TSV Niederraunau II – VSC Donauwörth 40:29 (19:12)
Die ohne ihren Torjäger Ansgar Loitzsch (Prüfungen) angetretenen Gäste hatten bei der Landesliga-Reserve des TSV den erwartet schweren Stand. Nachdem sich auch noch Spielmacher Tobias Marx einer Sonderbewachung erfreute, gab es für die Gäste nicht viel zu erben, setzte es eine deutliche 29:40-Niederlage.
Die TSVler, die heuer den Ansprüchen eines Vorjahres-Meisters noch nicht gerecht werden konnten, hatten alles aufgeboten, was Rang und Namen hat. Anders die Gäste, die ohne ihren Torjäger Ansgar Loitzsch anreisen mussten. Überraschenderweise hatten aber zunächst die Donauwörther leichte Vorteile und markierten durch Andreas Biehle die erste Führung. Natürlich kamen anschließend die Hausherren stärker auf, stießen aber zunächst auf erheblichen Widerstand (7:5). Vor schier unlösbare Probleme wurden dann aber die VSCler gestellt, als ihr Spielmacher Tobias Marx hautnah gedeckt wurde, was die Durchschlagskraft des Gäste-Angriffs erheblich minderte. Nun fiel das Fehlen von Ansgar Loitzsch extrem ins Gewicht, weil zu wenig Druck auf die sehr sattelfeste und kräftig zupackende TSV-Abwehr ausgeübt werden konnte. So wurde der Spielverlauf erheblich beeinflusst. Die Hausherren markierten fünf Tore in Folge und konnten mit einem satten Torepolster in die Pause gehen (19:12).
Die Überlegenheit der Niederraunauer war auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte erdrückend. Obwohl sich die Nordschwaben nach Kräften wehrten, wurde der TSV-Vorsprung immer deutlicher (26:16). Die Gäste rappelten sich noch einmal auf und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Insbesondere ihre beiden Jüngsten Johannes Münsinger und Edwin Ewinger präsentierten sich glänzend und steuerten zusammen immerhin neun Treffer bei (23:29). Die Gastgeber aber ließen nichts mehr anbrennen und beorderten wieder ihren alles überragenden Torjäger Bernd Maisch auf die Spielfläche, der letztlich mit insgesamt 14 Toren einen erheblichen Anteil am 40:29-Sieg seiner Mannschaft hatte.
Trainer Lubos Urban, der die erwartete Niederlage mit Fassung trug, setzt nun voll auf die nächsten Begegnungen, wenn als erstes der TV Gundelfingen als unmittelbarer Abstiegskonkurrent seine Visitenkarte in Donauwörth abgibt.
Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Andreas Biehle (1), Anton Espach (2), Rico Braun, Tobias Fieger (3), Gottfried Hornung, Tobias Marx (4), Claus Pauler (1), Sebastian Triebel (9/4), Stefan Walper, Johannes Münsinger (4) und Edwin Ewinger (5)
www.handball-donauwoerth.de

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