Handball Donauwörth: 31 Tore reichen nicht zum Punktgewinn
VSC Donauwörth – TSV Haunstetten II 31:39 (14:17)
Trotz einer engagierten Gegenwehr mit sage und schreibe 31 Toren blieb den Bezirksoberliga-Männern des VSC der ersehnte Punktgewinn versagt. Vielmehr erwies sich die Bayernliga-Reserve des TSV Haunstetten als ein äußerst homogen besetztes Spitzenteam, das mit 39:31 verdientermaßen den Sieg davontrug.
Die Gastgeber, bei denen lediglich Kreisläufer Rico Braun fehlte (Urlaub), waren von Beginn an hellwach und lieferten dem TSV einen offenen Schagabtausch. Der Tabellenfünfte staunte nicht schlecht über den unerwartet starken Widerstand, auf den er in der Neudegger Sporthalle stieß. Eine Viertelstunde lang standen sich vor einer begeisterten Zuschauerkulisse zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber, die sich rein gar nichts schenkten (7:7). In der Folgezeit aber nützten die enorm spielstarken Gäste eine Schwächeperiode der Hausherren und sicherten sich ein kleines Torepolster, das sie bis zum Pausenpfiff behaupteten (Halbzeitstand 14:17).
Die ersten Minuten des zweiten Durchgangs gingen klar an die Gäste. Insbesondere ihr achtzehnjähriger Zwei-Meter-Mann Stefan Tischinger war nun überhaupt nicht mehr zu halten. Von seinen Nebenleuten hervorragend in Szene gesetzt, bereitete er der VSC-Abwehr Riesenprobleme, markierte letztlich zehn spektakuläre Treffer und trug wesentlich zum 21:16-Zwischen-stand bei.
Eine Vorentscheidung war allerdings noch nicht gefallen, denn die Donauwörther wollten es noch einmal wissen. Mit einem sehenswerten Zwischenspurt, bei dem sich vor allem der unermüdlich rackernde Ansgar Loitzsch hervortat, schafften sie innerhalb weniger Minuten wieder den Anschluss (20:21). Der Ausgleich oder gar die Wende blieb den VSClern aber versagt, weil sich die Gäste als allzu versiert und ausgeglichen erwiesen. Ihnen gelang es, Sebastian Triebel so effektiv auf Distanz zu halten, dass der Donauwörther Torjäger letztlich mit drei Feldtoren zufrieden sein musste.
Die Gäste bremsten damit den Sturmlauf der Urban-Truppe und erzwangen die Vorentscheidung (23:29). Den Hausherren kann bescheinigt werden, dass sie sich bis zuletzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten wehrten und nie aufsteckten. Am verdienten 39:31-Erfolg des TSV aber war nicht mehr zu rütteln.
Obwohl wieder einmal nichts Zählbares heraussprang, war Trainer Lubos Urban mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. Er lobte insbesondere die Moral, die dazu beigetragen hatte, dass einem technisch überlegenen Gegner über weite Strecken Paroli geboten werden konnte.
Für Donauwörth spielten:
Richard Fischer und Werner Richter (im Tor), Andreas Biehle (4), Anton Espach (4), Tobias Fieger (2), Gottfried Hornung (2), Ansgar Loitzsch (7), Tobias Marx (2), Claus Pauler (2) und Sebastian Triebel (8/5)
www.handball-donauwoerth.de


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