Die VSC Damen sind Meister
Es ist geschafft, die Damen des VSC Donauwörth sind wieder in der Bezirksklasse. In einem hart umkämpften Match bei den bis zum letzten Spieltag punktgleichen Damen von Don Bosco Augsburg konnten sich die VSC`lerinnen verdient mit 3:2 durchsetzen und nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel des Tages gegen TSV 1871 Augsburg die Meisterschaft und den Aufstieg feiern.
Don Bosco Augsburg - Donauwörth 2:3 (24:26, 25:18, 23:25, 25:20 u. 12:15)
Bereits mit dem ersten Aufschlag merkte man die Anspannung in beiden Teams. Zunächst waren die Gastgeberinnen „Chef“ in der Halle und die VSC`lerinnen konnten ihre Nervosität kaum in den Griff bringen. Bedingt durch viele völlig unnötige Eigenfehler punktete Don Bosco nach Belieben und führte bereits mit 19:5! Nach einer zweiten Auszeit durch Coach Hannes Köhnlein und der Einwechslung von Routinier Christine Kanz stand plötzlich ein völlig anderer VSC auf dem Spielfeld. Nahezu fehlerlos erarbeiteten sie sich Punkt für Punkt und konnten erstmals beim Stande von 24:24 ausgleichen. Die über 30 mitgereisten Fans verwandelten die Halle schließlich in ein Tollhaus und die VSC-Damen ließen dabei keinen Punkt mehr zu. Das Ergebnis war 26:24 und ein nicht mehr für möglich gehaltener Satzgewinn zum 1:0. In den Sätzen zwei bis vier entwickelte sich ein echtes Spitzenspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und um jeden Punkt wurde gefightet. Dabei erwiesen sich die beiden Routiniers Susi Schreiber und Christine Kanz als die Matchwinner, die mit ihrer Erfahrung die jungen VSC`lerinnen mitrissen. Allerdings konnte auch sie es nicht verhindern, dass Don Bosco schließlich den vierten Satz gewinnen konnte und zum 2:2 ausgleichen konnte. Somit musste, wie bereits bei der ersten Begegnung der beiden Teams der Tie-Break entscheiden. Für den VSC begann der Entscheidungssatz miserabel. Hektisch vergebene Bälle führten schnell zu einem 4:8 Rückstand und zum letzten Seitenwechsel. Doch die VSC-Damen zeigten Stärke und Moral. Unterstützt durch ihre Fans, sie wirkten wie der berühmte „7. Mann“ oder in diesem Fall Frau, kamen sie nochmals heran. Als die VSC`lerinnen beim Stande von 11:10 in Führung gehen konnten, waren sie nicht mehr zu bremsen und sicherten sich mit 15:12 den fünften Satz. Nach diesem hart erkämpften 3:2 Erfolg war ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Sie hatten es geschafft und die Meisterschaftsfeier konnte, obwohl sie noch das Abschlussmatch zu bestreiten hatten, beginnen.
Nach dem Don Bosco das zweite Spiel des Nachmittages klar mit 3:0 gegen den TSV 1871 Augsburg gewinnen konnte, hatte sie zumindest mit Rang zwei den Relegationsplatz sicher und können nun „beim Nachsitzen“ dem VSC noch in die Bezirksklasse folgen.
TSV 1871 Augsburg – VSC Donauwörth 0:3 (18:25, 23:25 u. 26:28)
Die Meisterschaft unter Dach und Fach schickte Coach Hannes Köhnlein nun einige Nachwuchsspielerinnen aufs Feld, die ohne Druck ihr Können unter Beweis stellen konnten. Diese gliederten sich unerwartet schnell und positiv ins Mannschaftsspiel ein und gewonnen relativ leicht den ersten Satz mit 25:18. Nochmals verjüngt merkte man dem VSC-Team zum Beginn des zweiten Satzes allerdings schnell an, dass Unsicherheit aufkam, die zu unnötigen Fehlern führten. Doch Coach Köhnlein war im letzten Spiel der Saison nicht gewillt irgendwelche Geschenke zu verteilen. So wechselte er gerade noch rechtzeitig eine Reihe erfahrener Spielerinnen ein, die den drohenden Satzverlust gerade noch vereiteln konnten. Im dritten Satz plötzlich ein völlig verändertes Match. Die Augsburgerinnen boten dem VSC plötzlich Paroli. Es entwickeltes sich echter Fight, der zwar nicht hochklassig, aber mit viel Emotionen geführt wurde. Nach fünf vergebenen Matchbällen war es aber dann soweit, der VSC hatte mit viel Übersicht den Ball zum 28:26 ins gegnerische Feld setzen und nun durfte endgültig gefeiert werden. Minutenlang jubelten die mitgereisten Fans mit den Spielerinnen in der Halle und den Damen war bewusst, dass ohne diese Rückenstärkung vielleicht der Meisterschaftstraum ein Traum geblieben wäre.
Unter Coach Hannes Köhnlein spielten: Anja Behle, Christine Kanz, Sefanie Luger, Franziska Meyer, Lisa Meyer, Nicole Pickhard, Julia Rieder, Julia Schörger, Susanne Schreiber, Natalie Seliger, Susanne Straß und Susann Thren.



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