Zertifikatsübergabe an neue Seniorenbegleiterinnen: Begleitung kann beginnen, Senioren mit Bedarf werden gesucht
Bereits zum zweiten Mal hat die Caritas Sozialstation Donauwörth in einem fünftägigen Lehrgang für ihr Projekt DOMI (lat. „zu Hause“) Seniorenbegleiterinnen geschult. Ziel dieses Projekts ist es, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung und im gewohnten sozialen Umfeld zu ermöglichen. Damit dies gelingen kann wird jedoch oftmals Hilfe von außen benötigt, so die Projektleitung Bettina Mecklinger.
„Breit gefächertes Angebot für Senioren Daheim.“
Deshalb bietet DOMI ein breitgefächertes Angebot an Dienstleistungen an, so Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner. Zu den vertraglich festgelegten Grundleistungen gehört unter anderem die Bereitstellung eines Hausnotrufgeräts, die Vermittlung von Hilfen für Einkauf, Haus und Garten und Beratungsgespräche. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt im Leistungskatalog ist der wö-chentliche Besuch einer qualifizierten Seniorenbegleiterin.
Acht neue Seniorenbegleiterinnen geschult
Acht Teilnehmerinnen haben hierfür im Rahmen einer Schulung im Münster-Pfarrheim vielfältige Fähigkeiten aus verschiedenen Themenbereichen erworben. Fachkundige Referenten vermittelten ihre Kenntnisse und Erfahrungen und machten neugierig, sich mit den weitgreifenden Fachgebieten auch noch nach Ende des Kurses näher zu befassen. Schulungsleiterin und Pflegefachkraft Bettina Mecklinger erläuterte die wichtigsten Aufgaben sowie Möglichkeiten der Wohnraumanpassung und unterschiedlicher Wohnformen im Alter. Den Teilnehmerinnen wurde bewusst, welch wichtige Rolle die Biographie eines Menschen auch im Alltag spielt. Programmpunkte wie Trauerphasen, Bewältigung von Krisensituationen und Informationen über Hospiz und Palliativstation gaben Anstoß zum Nachdenken. Eine Auffrischung der wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen gehörte ebenso wie die Aufklärung über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Pflegeversicherung zum Schulungsplan. Weiter wurden verschiedene Krankheitsbilder, wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und Demenz erörtert. Abwechslung und viel Spaß hatte die Gruppe bei Spielen und Rätseln zur Förderung der Mobilität und des Gedächtnisses. Bei einer Exkursion ins Sanitätshaus Feix ließ man sich kompetent über Hilfsmittel im Alltag beraten.
Dank an Unterstützer: Dr. Wolfbauer-Stiftung, Stiftung Sozial couragiert von Hyundai und der Kath. Erwachsenenbildung Donau-Ries
Am letzten Schulungstag überreichte Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss. Dekan Otmar M. Kästle und Vorsitzender der Caritas Sozialstation dankte Klaus Langer als Vertreter der Dr. Wolfbauer-Stiftung, die diese Schulung mit einer großzügigen Spende bezuschusst hat und ohne sie nicht möglich gewesen wäre. Dank ging auch an Hyundai „sozial couragiert“ und der KEB Kath. Erwachsenenbildung. Die Teilnehmerinnen überreichten ihrer Schulungsleiterin Bettina Mecklinger einen Blumenstrauß, verbunden mit dem Wunsch, ihre neu erworbenen Fähigkeiten baldmöglichst zusammen mit Seniorinnen und Senioren einsetzen zu können. Alle haben sie nun das beste Rüstzeug, um älteren Menschen und deren Angehörigen Entlastung, Sicherheit und Hilfestellung geben zu können.
Infos für Senioren und Angehörige we-gen einer Betreuung daheim unter:
DOMI Team
Wohnen zu Hause für Senioren
Telefon 0906-243381 vormittags
Auf dem Bild von links nach rechts:
Kursteilnehmerinnen Graf Marianne, Sedelmeier Brigitte, Kaim Johanna, Groschwitz Lidwina, Becker Irene, Kurs-leitung Mecklinger Bettina, Mannes Martina, Klapprott Martha, Keller Rosa, Caritas-Geschäftsführer Martin Gaertner, Vors. der Dr. Wolfbauer Stiftung Langer Klaus, 1. Vors. Caritas Sozialstation, Dekan Ottmar M. Kästle;


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