Wildkochkurs – begehrter Dauerbrenner
Donauwörth: Ludwig-Auer-Hauptschule | Bereits zum 11. Male fand der Wildkochkurs in Donauwörth und zum 10. Male mit Küchenmeister Uli Großmann statt. Der Kochkurs sei mittlerweile zu einem Dauerläufer geworden und habe in dieser Zeit sicherlich zu einem besseren Wildbretabsatz in der Region beigetragen. Mit diesen Worten begrüßte Waldemar Kalchgruber, Vorsitzender des Jagdverbandes Kreisgruppe Donau-Ries die 17 Teilnehmer des diesjährigen Wildkochkurses.
Die Kreisgruppe veranstaltet in Zusammenarbeit mit der VHS diesen Kurs vor allem, um Wildbret anzubieten. Viele wüssten heutzutage nicht mehr, wie Wildbret richtig zubereitet werden soll. Wildfleisch ist eines der gesündesten Nahrungsmittel mit viel Eiweiß und wenig Fett. Es sei daher nicht verständlich, dass immer noch zu wenig Wildfleisch gekauft werde. Aus diesem Grunde wurde der Wildkochkurs auch ins Leben gerufen. Wildbret könne über den Jagdverband heute bereits küchenfertig, auch in kleineren Portionen, bei den örtlichen Jägern kostengünstig gekauft werden. Wer sich hierfür interessiert kann gerne auch über ihn in Erfahrung bringen, wo Wildfleisch zu erwerben ist. Er wünschte den Teilnehmern ein gutes Gelingen.
Wieder einmal hat Küchenmeister Uli Großmann vom Club der Köche Donau-Ries sein Fachwissen an die Teilnehmer weiter gegeben und zusammen mit diesen ein köstliches 5-Gänge-Menü gezaubert. Als Vorspeise gab es Feldsalat im Kartoffeldressing mit geröstetem aus der Rehkeule und als Amuse gueule (ein Gruß aus der Küche) eine kleine Portion Kartoffelsalat mit gerösteter Rehkeule auf einem Servierlöffel. Die anschließende Wildkraftbrühe mit Lebercrouton, Rehbisquitt und Eierstich fand großen Anklang. Als weitere Gänge folgten ein kleines Rehschnitzel in Wachholderrahm mit Kürbisspätzle und Preiselbeerbirne sowie Geschnetzeltes aus der Wildschweinkeule mit Rotkohlapfel und Brezenknödel. Ein Weintraubengelee mit Mascarponeschaum und verschiedenen Früchten rundete als Dessert das Menü ab.
Das Kochen machte jedem sichtlich Spaß, sogar drei Generationen mit Oma, Mutter und Enkelin nahmen daran teil.
Wie jedes Jahr gestaltete die Restaurantfachfrau Petra Stippel (Waldschenke im Schwalbtal) wieder eine schöne Festtafel und gab Tipps zur Dekoration. Als Aperitif empfahl Sie einen Aperol mit Prosecco und klärte die Teilnehmer über den Likör und verschiedene Schaumweine auf.
Zum Schluss wurde das köstliche Menü gemeinsam genossen.



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