Versicherungsschutz für Ehrenamtliche

Wenn Bürgerinnen und Bürger sich ehrenamtlich für Asylbewerber engagieren, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob und in welchem Ausmaß sie gegenüber bestimmten Risiken versichert sind. Der Freistaat Bayern hat zur Absicherung der ehrenamtlich Tätigen entsprechende Unfall- und Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Diese kommen zum Tragen, wenn Ehrenamtliche keine eigene Privathaftpflicht- und Unfallversicherung haben. Diese Versicherungen sollen aber nur als Auffanglösungen dienen. Den Ehrenamtlichen wird daher empfohlen, ihren Versicherungsschutz zu prüfen.

Die Bayerische Ehrenamtsversicherung ist eine Sammelversicherung. Sie gewährt als Sammelhaftpflicht- und Sammelunfallversicherung Schutz für ehrenamtlich bzw. freiwillig Tätige in rechtlich unselbständigen Initiativen und Projekten. D. h. hier ist kein Träger vorhanden, über den die Ehrenamtlichen ansonsten regelmäßig abgesichert sind (Vereinshaftpflichtversicherung). Sie greift subsidiär ein, wenn keine anderen Versicherungen vorhanden sind. In der Bayerischen Ehrenamtsversicherung besteht die Versicherung antrags- und beitragsfrei, d. h. eine Registrierung von Ehrenamtlichen erfolgt nicht. Ausreichend ist die Meldung des Schadens mit der genauen Darstellung der ehrenamtlichen Tätigkeit. Die Kosten der Versicherung trägt der Freistaat Bayern.

Weitere Infos zur Bayerischen Ehrenamtsversicherung, Leistungsumfang etc. gibt es im Internet unter: http://www.stmas.bayern.de/ehrenamt/versicherung/index.php.
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