Todesfall durch Hanta-Virus-Infektion im Landkreis Donau-Ries

Am vergangenen Wochenende kam es zu einem Todesfall durch eine Hanta-Virusinfektion („Mäusevirus“) im westlichen Landkreis Donau-Ries. Die Person hatte sich bei ihrer Tätigkeit in der Landwirtschaft im Umgang mit Mäusefallen infiziert und musste nach schwerer Krankheitssymptomatik stationär im Krankenhaus behandelt werden. Dort kam es dann zu der bei dieser Erkrankung in seltenen Fällen auftretenden Blutgerinnungsstörung mit Sepsis und Organversagen. Das Hanta-Virus gehört zur Gruppe der hämorrhagischen Viren, die schwere Blutgerinnungsstörungen mit lebensbedrohlichen Einblutungen in Organe verursachen können.

Zum Schutz vor Infektionen sollte direkter Hautkontakt zu lebenden oder toten Mäusen vermieden werden. Durch Mäusebisse kann die Krankheit ebenso übertragen werden wie durch infizierten Mäuseurin oder Mäusekot, auch bei Aufräum- oder Reinigungstätigkeiten in Schuppen, Scheunen, Kellern und anderen Räumen, wo sich Mäuse aufhalten können. Gegebenenfalls sind Handschuhe und Schutzmasken sinnvoll. Lebensmittel sollten vor Mäusen sicher aufbewahrt werden.

Für weitere Nachfragen steht Herr Dr. Mainka vom Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries zur Verfügung (Tel.: 09081/294433 oder 0906/74406).
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