THG Nördlingen: Landrat und Architekturbüro informieren interessierte Eltern

Bei einem Eltern-Informationsabend zu den Bauvorhaben rund um das Nördlinger Theodor-Heuss-Gymnasium stellten sich Landrat Stefan Rößle, der zuständige Architekt Wolfgang Obel, sowie Schulleiter Robert Böse den Fragen der anwesenden Eltern und Schüler.

„Bereits seit dem Jahr 2009 bestehen Planungen zur Aufwertung unseres THG, man möchte meinen es sei eine unendliche Geschichte“, eröffnete Schulleiter Robert Böse die Veranstaltung, ehe er versicherte: „vielmehr sind wir der Meinung: Was lange währt wird endlich gut!“

Während zu Beginn der Planungen lediglich ein reines Renovierungsvorhaben bestand, wird das THG nun ein völlig neues, modernes Erscheinungsbild erhalten um zukünftigen baulichen und pädagogischen Anforderungen genügen zu können. Schulleiter Böse betonte die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und Farag Khodary, dem Teamleiter Hochbau im Landratsamt. Besonderen Dank richtete er an Landrat Stefan Rößle, welcher „mit unermüdlichem Einsatz unsere Wünsche und Anforderungen umsetzt.“

Auch der Landrat betonte: „Selbstverständlich haben wir am THG inzwischen einen weiten Weg hinter uns, ich bin mir aber sicher der Aufwand lohnt. Mit der Gesamtsumme von etwa 20 Millionen Euro lassen wir in Nördlingen sozusagen eine völlig neue Schule entstehen, ein modernes, lichtdurchflutetes und lerngerechtes Umfeld für die Schüler.“

Wolfgang Obel vom Architekturbüro Obel und Partner präsentierte den Anwesenden anhand anschaulicher Bilder und einer Animation die Unterschiede zwischen dem aktuellen Baubestand und der angestrebten Umgestaltung. „Durch die Anforderungen des G8 hat sich die Verweildauer in Schulen deutlich erhöht. Wir wollen das uns mögliche mit der größten pädagogischen Nachhaltigkeit umsetzen“, versicherte Herr Obel den anwesenden Eltern.

Die drei Bauabschnitte sollen im Zeitraum zwischen Oktober 2015 und Oktober 2018 vollständig umgesetzt werden. Besonders wurde darauf geachtet die Verweildauer der Schüler in Ausweichcontainern möglichst kurz zu halten. Die bisherigen Sanierungen an Donau-Rieser Schulen konnten parallel zum laufenden Schulbetrieb stattfinden. Aufnahmen der zum Einsatz kommenden Ausweichklassenzimmer machten den Anwesenden deutlich, dass auch in diesen provisorischen Räumlichkeiten ein angemessenes Lernumfeld gewährleistet werden kann. „Und unsere Schule wird von der Umgestaltung enorm profitieren“, betonte Robert Böse.

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die anwesenden Eltern und Schüler offene Fragen formulieren. „Welchen Gewinn bekommen unsere Schüler für diese Investition?“ war eine davon. Gemeinsam erläuterten Schulleiter und zuständiger Architekt die pädagogischen und räumlichen Gewinne: „Die angestrebte, offene Raumgestaltung ermöglicht unseren Lehrkräften völlig neue pädagogische Möglichkeiten fernab des Frontalunterrichts, auch sollen den Schülern in Zeiten des G8 ausreichende Rückzugsräume zum Eigenstudium geboten werden. Zudem ist das momentane Platzangebot nicht ausreichend: Für unsere 800 Schüler stehen lediglich 80 Plätze in der Mensa zur Verfügung. Insgesamt werden etwa 1.200 m² an Hauptnutzfläche dazugewonnen.“

Schulleiter Böse schloss mit der Einladung an Eltern und Interessierte, sich an weiteren Planungen aktiv zu beteiligen: „Es wird ein Haus für Alle – auch für sie als Eltern.“
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