Sprachlotsinnen gehen an Bord

Donauwörth: Donau-Ries | Kreisausschuss genehmigt Projekt des Regionalmanagements

Donauwörth - Ab sofort stehen im Landkreis zwei Sprachlotsinnen für zusätzlichen Deutschunterricht zur Verfügung. Sie werden Kinder mit Migrationshintergrund unterstützen. Ziel: Integration und Fachkräftesicherung.

Der Kreisausschuss hat dieses Gemeinschaftsprojekt von Regionalmanagement und Staatlichem Schulamt Donau-Ries in seiner letzten Sitzung genehmigt.
Landrat Stefan Rößle bedankt sich beim Ausschuss für die Unterstützung und bei dem Staatlichen Schulamt für das Engagement. Nun geht es an die Umsetzung, mit der das Kolping Bildungswerk in Donauwörth beauftragt wurde.

Die ersten Einsatzorte der Sprachlotsinnen sind die Ludwig-Auer-Mittelschule Donauwörth, die Hans-Schäufelin-Grundschule sowie die Mittelschule Nördlingen. Dort werden sie zusätzlichen Deutschunterricht für Kinder aus der EU anbieten. Dies soll Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund den Schulstart in der Grundschule wie auch den Anschluss an weiterführende Schulen erleichtern oder diese beim Schulabschluss bzw. der Überleitung in einen Beruf unterstützen. Zusätzlich werden die Lotsinnen ein Netzwerk mit Lehrerinnen, Lehrern, den Schulleitungen, dem Schulamt, der Kommune, den Ehrenamtlichen, der Wirtschaft und dem Regionalmanagement aufbauen und so zur Willkommenskultur, zur Integration und zur Fachkräftesicherung beitragen.

Bei einer Veranstaltung im Oktober werden alle Schulen im Landkreis über dieses neue Angebot informiert. Der Sprachlotse ist ein Projekt des Regionalmanagements im Landkreis Donau-Ries und wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und den Wirtschaftsförderverband Donau-Ries.
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