Mehr Ertrag und sozialer Friede - Helmut Unger referiert über Unternehmenskultur

Gibt es ein Geheimnis, das erfolgreiche Menschen von anderen unterscheidet? Der Donauwörther Unternehmer Helmut Unger ist der Auffassung, Talent muss man mitbringen – und dann kann man Erfolg verursachen. Wie, darüber wird er am Mittwoch, 17. Juni, in Donauwörth, und am Donnerstag, 25. Juni, in Nördlingen referieren.

Bereits zum dritten Mal lädt der Arbeitskreis für Unternehmenskultur zu einer Veranstaltungsreihe ein. In diesem Jahr steht das Thema Unternehmenskultur selbst im Mittelpunkt. „Mehr Ertrag und sozialer Friede“ ist der Vortrag betitelt, den Helmut Unger halten wird. Seit über 30 Jahren beschäftigt sich Unger bereits mit diesem Thema. Bei deutschsprachigen Unternehmen im europäischen Raum befasste er sich mit den Vordenkern wie Enkelmann, Helfrecht, Prof. Dr. Weissmann, dem Schweizer Egli und zahlreichen anderen.

Die Essenz dieses Wissens hat er in den eigenen Unternehmen umgesetzt und dabei festgestellt, mit welchen Methoden man tatsächlich Erfolg haben kann. Für Unger ist Erfolg das Erreichen selbst gesteckter Ziele und dieses Wissen hat er in seinem Buch „Erfolgreich sein und trotzdem leben“ weiter gegeben. Seit 1987 hat er in Chemnitz zudem eine eigene Akademie aufgebaut. Außerdem hat Unger in einer Stiftung die Erfolge seiner Arbeit an sozial Schwächere, Körperbehinderte und viele Einrichtungen weiter gereicht.

Bei den beiden Vorträgen im Sparkassen-Saal in Donauwörth am 17. Juni und im Geno-Saal in Nördlingen am 25. Juni wird Helmut Unger darauf eingehen, was konkret jeder Einzelne tun kann, um erfolgreich zu sein und trotzdem zu leben. Unger ist überzeugt, um Erfolg langfristig zu gestalten, bedarf es Nachhaltigkeit. In einer gelebten Unternehmenskultur findet sich das ganze Unternehmen in allen seinen Teilen wieder. Dies ist Ausgangspunkt für Veränderung und für eine werteorientierte Unternehmenskultur. Aus einer Studie der Harvard-Universität geht hervor, dass Unternehmen, die ethische Werte leben, innerhalb von elf Jahren einen um 756 Prozent größeren Ertrag erzielen als Mitbewerber, die Werte weniger wichtig nehmen. Unternehmenskultur ist aber mehr als wirtschaftlicher Erfolg, sie ist ein Beitrag für den sozialen Frieden im Unternehmen und letztlich in der ganzen Gesellschaft. Es gibt eine enge Verknüpfung von Mitarbeiterzufriedenheit, sozialem Frieden und einem nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Die beiden Vorträge werden organisiert durch den Arbeitskreis für Unternehmenskultur, der sich im November 2007 auf Initiative von Landrat Stefan Rößle gebildet hatte. Beginn für beide Vorträge ist jeweils um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
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