Jugendgerichtshilfe stellt sich vor
Im Rahmen von zwei Dienstbesprechungen informierte die Jugendgerichtshelferin Sonja Weber die Polizeibeamten der Polizeiinspektion Donauwörth über ihre Tätigkeit im Jugendamt. Die Sozialpädagogin sprach über die Inhalte der Jugendhilfe im Strafverfahren. Ihre Aufgabe ist es, die sozialen, pädagogischen und persönlichen Hintergründe eines jungen Straftäters im Verfahren zur Geltung zu bringen. Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem straffälligen Jugendlichen (14 – 17 Jahre) oder Heranwachsenden (18-20 Jahre) wird ein Bericht angefertigt, der dem Gericht bei der Urteilsfindung helfen soll.
Um umfassende Informationen zum jungen Menschen und zu seiner Straftat zu bekommen, bat die Jugendgerichtshelferin, die beim Landratsamt Donau-Ries angestellt ist, die Polizeibeamten um ihre Mithilfe. Die interessierten Polizisten sagten ihr zu, ihr die Mitteilungen über Straftaten der im südlichen Landkreis wohnhaften Jugendlichen und Heranwachsenden zeitnah zukommen zu lassen. In Einzelfällen werde man sofort den direkten telefonischen Kontakt zu der Sozialpädagogin suchen.
Die Jugendgerichtshelferin lobte die Aufmerksamkeit der Beamten, die schon in der Vergangenheit Mitteilungen an das Jugendamt machten, wenn sie im Verlauf ihrer Ermittlungen auf einen Verdacht von Kindeswohlgefährdungen stießen. Hier zeigt sich wieder die hohe Bedeutung der Vernetzung beider Behörden.
Zum Abschluss bedankte sich Sonja Weber bei Thomas Scheuerer, Erster Polizeihauptkommissar und Dienststellenleiter der PI Donauwörth, der ihr die Möglichkeit für diese konstruktiven Informationsgespräche verschaffte. Sie freute sich über die Aufgeschlossenheit und die große Kooperationsbereitschaft der Donauwörther Polizei.

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