Großer Andrang bei Jobbörse DONAURIES: Fachkräfte und Unternehmen zusammengebracht

Landrat Stefan Rößle und Organisator der Veranstaltung Klemens Heininger im Gespräch mit Besucherinnen der Jobbörse DONAURIES (Foto: Simon Kapfer, LRA)
Auch die zweite Auflage der Jobbörse des Regionalmanagements im Landkreis Donau-Ries und der Agentur für Arbeit Donauwörth fand großes Interesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Kathrein, Möbel Mahler und der Ankerbrauerei.

Rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der drei Unternehmen waren in das Technologie Centrum Westbayern in Nördlingen gekommen, um sich über die anwesenden Betriebe und deren Berufsangebote zu informieren. An der Jobbörse DONAURIES haben insgesamt 26 Unternehmen teilgenommen, darunter zum Beispiel die Firmengruppe Appl, die Donau-Ries-Werkstätten oder die AvJS-Gruppe. Die Unternehmen boten hundert verschiedene Berufsbilder und hatten mehrere hundert Stellen zu besetzen. Vom Produktionshelfer über den Elektriker bis hin zur Fachkraft für Lagerlogistik war alles dabei. Die Kreishandwerkerschaft Nordschwaben und die IHK Schwaben waren ebenfalls mit Ständen anwesend und haben für kleinere Unternehmen Stellen vermittelt, die nicht an der Jobbörse teilnehmen konnten. Organisiert wurde die Aktion vom Regionalmanagement im Landkreis Donau-Ries und der Agentur für Arbeit Donauwörth. Die Agentur übernahm die individuelle Vermittlung und Beratung der Besucher und konnte auch Stellen von Arbeitgebern offerieren, die nicht selbst auf der Messe ausstellten.

Landrat Stefan Rößle freute sich über das große Interesse an der Jobbörse. „Die Jobbörse ist eine gute Möglichkeit, Arbeitskräfte und Betriebe schnell, unkompliziert und unverbindlich zusammenzubringen und somit ein Musterbeispiel für gute Wirtschaftsförderungspolitik“, so Rößle. Auch für den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, Andreas Vaerst war die Jobbörse ein voller Erfolg. Er versicherte aber auch, dass nach der Jobbörse die Agentur für Arbeit die Vermittlung weiter engagiert vorantreiben werde. Oberbürgermeister Hermann Faul appellierte an Kathrein, das Grundstück zu vermieten oder zu verkaufen, damit möglichst bald eine Wiederbelebung des Geländes stattfinden kann.

Die Nachricht von der Schließung des größten Arbeitgebers in der Stadt Nördlingen Ende Oktober 2015 hatte die Region erschüttert. Neben Kathrein haben zwischenzeitlich auch die Ankerbrauerei in Nördlingen und Möbel Mahler in Bopfingen geschlossen bzw. die Schließung angekündigt. Um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schnell neue Arbeit zu vermitteln, hat das Regionalmanagement im Landkreis zusammen mit der Agentur für Arbeit im Dezember 2015 eine Jobbörse durchgeführt. Aufgrund der guten Resonanz von Seiten der Besucher und der Unternehmen wurde die Veranstaltung jetzt wiederholt und auch auf andere von Arbeitslosigkeit betroffene Bürgerinnen und Bürger des Landkreises erweitert.
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