Fortbildung zum Thema „Umgang mit dem Thema Alkohol an Schulen“

Lehrer, Suchtbeauftragte und Jugendsozialarbeiter an Schulen im Landkreis Donau-Ries informieren sich

Im Landratsamt Donau-Ries fand am 12. November eine Fortbildung zum Thema „Umgang mit dem Thema Alkohol an Schulen“ statt.
Eingeladen zur Fortbildung waren suchtbeauftragte Lehrkräfte aus den Haupt- und weiterführenden Schulen, Berufsfachschulen im Landkreis Donau-Ries sowie Jugendsozialarbeiter an Schulen. Initiator der Fortbildung ist der Arbeitskreis Suchtprävention Donau-Ries, der sich aus unterschiedlichen Fachleuten aus dem Bereich Sucht zusammensetzt.
Im Einzelnen sind dies das Cafe Connection der Suchtfachambulanz Donauwörth, die Polizeiinspektionen des Landkreises Donau-Ries, die Präventionsfachstelle und die Kommunale Jugendarbeit des Landratsamtes Donau-Ries sowie eine Notärztin aus Donauwörth.

Niels Pruin vom Cafe Connection, Caritas Suchtfachambulanz Donauwörth startete mit einem Quiz zu dem Thema Alkohol und fragte dadurch Wissen und Erfahrungen der Teilnehmer ab. Birgit Baier, Notärztin aus Donauwörth berichtete über die medizinischen Auswirkungen von Alkohol und stellte eindrucksvoll und praxisnah dar, wie schnell ein erwachsener Mensch eine bestimmte Promillezahl erreichen kann. Barbara Rembold, zuständig für die Kommunale Jugendarbeit im Landkreis Donau-Ries referierte zu den Themen „Aufsichtspflicht“ und „Planung von Schulfesten“.
Zwischen den Vorträgen wurde die Veranstaltung mit Gruppenarbeiten zum Thema aufgelockert.
Stefan Graßl, Präventionsfachkraft am Landratsamt Donau-Ries zeigte in seinem Vortrag auf, welche Maßnahmen eine Schule vor und während einer Klassenfahrt treffen kann, um auf die Thematik „Alkohol“ und damit verbundene Regelverstöße vorbereitet zu sein. Fabienne Kroiss von der Caritas Suchtfachambulanz Donauwörth stellte die Arbeit mit Jugendlichen dar, die von einer Alkoholproblematik betroffen sind.
Das Gruppenangebot „Break“ wird direkt in Donauwörth angeboten und richtet sich an Jugendliche.
Dabei sollen die Teilnehmer dazu angeregt werden, ihren eigenen Umgang mit der Substanz zu reflektieren und Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Zum Ende der Fortbildung wurde auf die Hilfsmöglichkeiten und Beratungsstellen im Landkreis Donau-Ries hingewiesen. Die Teilnehmer erhielten Infomaterial und Broschüren ausgeteilt, die sie in der Arbeit mit den Schülern einsetzen können.

Aufgrund der hohen Nachfrage dieser Veranstaltung wird ein zusätzlicher Termin im Februar 2014 stattfinden.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an folgende Stelle wenden: Arbeitskreis Suchtprävention, Stefan Graßl, Präventionsfachstelle am Landratsamt Donau-Ries, 0906/74 534 oder stefan.grassl@lra-donau-ries.de
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