Besser mit Schmerzen umgehen - Johanniter haben neue Broschüre aufgelegt

Viele Pflegebedürftige klagen über Schmerzen und stellen damit auch pflegende Angehörige vor eine große Herausforderung. Die Johanniter haben daher eine Broschüre "Schmerzmanagement in der Pflege" neu aufgelegt. (Foto: Johanniter / Jürgen Schwarz)

Viele Menschen leiden unter Schmerzen. Schmerzen sind eine unangenehme subjektive Sinnesempfindung, die durch die Reizung feiner Nervenfasern hervorgerufen werden. Die Johanniter haben für pflegende Angehörige und Betroffene eine neue kostenlose Broschüre aufgelegt, die die wichtigsten Informationen rund um das "Schmerzmanagement in der Pflege"
zusammenfasst.

Marfo Mc Cafferys Definition von Schmerz hat Allgemeingültigkeit in der
Pflege: Schmerz ist das, was der Patient als Schmerz angibt und was er als Schmerz empfindet. Viele Pflegebedürftige klagen über Schmerzen und stellen damit auch pflegende Angehörige vor eine große Herausforderung. Um die Beschwerden lindern oder bekämpfen zu können, ist daher eine kontinuierliche pflegerische Betreuung notwendig. Insbesondere die behandelnde Ärzte müssen eingebunden werden.

Neben körperlichen Schmerzen werden organische und Nervenschmerzen unterschieden. Außerdem gibt es neben akuten Schmerzen auch chronische Schmerzen, die zumindest mit einer professionellen Pflege gelindert werden können. Durch spezielle pflegerische Maßnahmen können zudem Schmerzen vermieden werden.

Neben medikamentösen Schmerztherapien gibt es auch die Möglichkeiten der
Eis- und Kälteanwendungen, Wärmetherapie, Akkupressur, Massage u.vm.
Individuelle Methoden müssen mit dem Arzt und dem behandelnden Pflegedienst festgelegt werden. Die Johanniter beraten gerne. Außerdem empfehlen sie, ein Schmerztagebuch zu führen.

Mehr Informationen zur Johanniter-Tagespflege und zum Thema "Schmerzmanagement in der Pflege" gibt es unter der Rufnummer 0906 70650-18 oder im Internet auf www.johanniter-donauwoerth.de. Weitere Informationsblätter gibt es bei den Johannitern bereits zu den Themen "Stürze vermeiden", Dekubitusprophylaxe oder "Förderung der Harnkontinenz".
Demnächst erscheinen weitere Broschüren, u.a. zum Thema "Mangelernährung".

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