Vernetzung schwäbischer Konversionsstandorte geplant

Die Teilnehmer der Konversionsexkursion nach Sonthofen (von links) Stefan Wieschebrock (Konversionsmanager Donau-Ries), Reinhold Bittner (Kreisrat), Lutz-Holger Behre (Stadtbaumeister Sonthofen), Sigrid Helmer (Kreisrätin), Axel Egermann (Konversionsmanager Allgäu GmbH), Ursula Kneißl-Eder (Kreisvorsitzende Bündnis 90/Die GRÜNEN), Hauptmann Thomas Gross (Bundeswehrstandort Sonthofen), Kay Wannick (Stadtbaumeister Donauwörth), Josef Reichensberger (Kreisrat), Bettina Höhenberger-Scherer (Klimaschutzbeauftrag
Erfahrungsaustausch mit Sonthofen

Vertreter aus Politik und Verwaltung des Landkreises Donau-Ries und der Stadt Donauwörth besichtigten jüngst den Bundeswehrstandort Sonthofen. Die Exkursion diente dem Austausch der Städte über die Herausforderungen des Konversionsprozesses. Organisiert wurde der Erfahrungsaustausch von den Konversionsmanagements des Landkreises Donau-Ries und der Allgäu GmbH.

Zunächst erhielten die Teilnehmer der Exkursion eine Führung über die Jäger- und Grüntenkasernen in Sonthofen unter der Leitung von Hauptmann Thomas Gross. Die beiden innerstädtisch gelegenen Kasernen mit einer Fläche von 33 Hektar werden im Jahre 2018 zur Umnutzung freigegeben.

Im Anschluss erläuterte Stadtbaumeister Lutz-Holger Behre den Konversionsprozess in Sonthofen.
Dort wurde ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erstellt, bei dem mehrere mögliche Nutzungsszenarien für die brachfallenden Kasernengelände berücksichtigt wurden.
Am sinnvollsten für die gesamtstädtische Nutzung erwies sich das Szenario „Wohnen und Bildung“ mit Berücksichtigung verträglicher Gewerbenutzung. Dieses Konzept berücksichtige die Funktion Sonthofens als regionaler Schulstandort und biete die Chance, den Gewerbeflächenmangel in Sonthofen auszugleichen, erläuterte Behre.

Der stellvertretende Landrat Alfred Stöckl dankte den Organisatoren und Referenten der Exkursion für den gelungenen Erfahrungsaustausch: „Wir haben heute sehr gute Einblicke über den Konversionsprozess in Sonthofen erhalten.“
Insbesondere die Gelegenheit für einen intensiven Austausch bezüglich der Konversionsprozesse in Sonthofen und Donauwörth seien sehr nützlich gewesen.
Die Vernetzung und der Austausch zwischen den betroffenen Konversionsstandorten in Schwaben soll weiter fortgesetzt werden.

Aufgrund der positiven Resonanz wird angestrebt, im nächsten Jahr eine weitere Konversionsexkursion durchzuführen, bei der eine bereits vollzogene Konversion besichtigt werden soll.
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